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Frankenwald-Gymnasium Kronach

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Rund ums FWG

News am FWG

Am 27.10.2026 war am FWG etwas ganz Besonderes los. Die Autorin Maron Fuchs war zu Besuch und stellte den 6. und 8. Klassen ihr Buch „Verita – Klang der Wahrheit“ vor. Sie las verschiedene spannende Stellen daraus vor, sodass sich die Jungen und Mädchen alles gut vorstellen konnten. Maron Fuchs erzählte darüber hinaus viele spannende Dinge über das Schreiben und Veröffentlichen von Büchern. Dabei erfuhren die Schülerinnen und Schüler, dass es ganz schön viel Arbeit ist, bis ein Buch endlich in den Buchläden liegt. „Wir fanden es interessant, einmal darüber nachzudenken, weil man beim Lesen normalerweise nur das fertige Buch sieht. Dass dahinter auch Geld, Planung und viel Arbeit stecken, ist einem oft gar nicht bewusst“, meinten Lara und Carla aus der 6d. Viele 6. Klässlerinnen und 6. Klässler nutzten die Chance, nach der Veranstaltung ein Exemplar von „Verita“ zu erstehen und es sich auch signieren zu lassen.

Worum geht es in dem Buch?

Das Buch „Verita – Klang der Wahrheit“ gehört zum Genre Romantasy. Das ist eine Mischung aus Fantasy und Romantik. Es geht also um eine fantastische Welt mit Magie, Geheimnissen und auch romantischen Momenten.
Die Hauptfigur ist die 17-jährige Irina. Sie hat eine besondere Fähigkeit: Sie kann die Wahrheit hinter den Sätzen anderer Menschen hören. Das hört sich vielleicht erst einmal cool an, kann aber auch ziemlich schwierig sein. Schließlich möchte man nicht immer alles wissen, was andere wirklich denken oder verheimlichen. Dann lernt Irina Darius kennen. Er ist geheimnisvoll und scheint mehr über ihre Fähigkeit zu wissen, als er zunächst zugibt. Um mehr darüber herauszufinden, geht Irina einen Handel mit ihm ein. Dadurch gelangt sie in die fremde Welt Mytea. Dort warten viele neue Dinge, aber auch Gefahren und Geheimnisse auf sie. Irina muss sich einigen Herausforderungen stellen und herausfinden, wem sie vertrauen kann. Dabei geht es nicht nur um Magie, sondern auch um Vertrauen und darum, wie wichtig die Wahrheit eigentlich ist.

Slam-Show für die 9. Klassen
Für die 9. Klassen, die von Maron Fuchs zum Teil in der 5. Klasse am FWG in Religion unterrichtet worden waren, hatte sie noch etwas anderes vorbereitet. Neben ihrer Tätigkeit als Autorin ist sie auch äußerst erfolgreiche Slam-Poetin. Sie präsentierte viele ihrer Texte, wobei sie sowohl Klassiker wie „Große Mädchen weinen nicht“ vortrug, als auch mit „Ich bin jetzt live dabei“ über die aktuellen und zum Teil demokratiegefährdenden politischen Entwicklungen in Deutschland reflektierte.

Doch die Schülerinnen und Schüler blieben nicht nur 90 Minuten sitzen. In einem interaktiven Crashkurs zu Rhetorik gab Maron Fuchs Tipps und Tricks für Schülerinnen und Schüler für Referate oder das Kolloquium. So betonte sie, wie wichtig schon die korrekte Körperhaltung sei, um sicher aufzutreten. Auch die richtige Atmung unterstütze einen flüssigen Vortrag. In kleinen Übungen konnten die 9. Klässlerinnen und 9. Klässler dies selbst ausprobieren.

Vielen Dank an Maron Fuchs, dass sie uns besucht und uns einen Einblick in ihre Arbeit als Autorin gegeben hat! Wir würden uns freuen, wenn sie wieder einmal ans FWG kommt.

Nina Brütting mit Unterstützung von Lara Maisel und Carla Beetz, Klasse 6d

Spendenübergabe und Vortrag über Äthiopienhilfe.

Der Sponsorenlauf für die Stiftung „Menschen für Menschen“ gehört seit vielen Jahren zu den festen Traditionen des Frankenwald-Gymnasiums. So auch in der letzten Schulwoche des Schuljahres 2025/26, in der die Schülerinnen und Schüler der fünften bis siebten Jahrgangsstufe ihren Beitrag zu einem großartigen Spendenprojekt leisteten.  

Wie immer suchten sich die Kinder vorab bereits Sponsoren aus ihrem familiären und privaten Umfeld, die ihnen einen festen Betrag pro Runde zusicherten. Trotz sommerlicher Hitze liefen die Mädchen und Jungen Runde für Runde auf einem etwa 800 Meter langen Parcours um die Sportanlagen des Schulzentrums herum. Insgesamt kamen so 2286 Runden – und somit ein Spendenbetrag von knapp 6000 Euro zusammen! Dieser wurde sinnbildlich mit einem Spendenscheck im Oktober an die Stiftung Menschen für Menschen überreicht.  

Extra dafür kam Rosanna Adam von der Stiftung MfM aus München an die Schule, sie machte den Kindern der 6. Jahrgangsstufe des FWG in einer sehr interessanten Präsentation die Bedeutung ihres Beitrags für das Spendenprojekt bewusst. Da sie Äthiopien schon selbst bereist hat und die Lage vor Ort wirklich kennt, waren ihre Ausführungen sehr fesselnd und vor allem authentisch für die Kinder. Dabei stand für Frau Adam im Vordergrund zu zeigen, dass Entwicklungshilfe bei MfM vor allem Entwicklungszusammenarbeit auf Augenhöhe mit allen beteiligten Partnern bedeutet und die Menschen in Äthiopien ihre Bedürfnisse und Vorschläge in Hilfsprojekte einbringen können. Probleme wie Wassermangel, Hunger und fehlende Bildungseinrichtungen wurden den Kindern sehr anschaulich erläutert, doch wurde auch aufgezeigt, wie durch Spendenprojekte erhebliche Verbesserungen erzielt werden können. Die Kinder erwiesen sich für diese Thematik als sehr aufgeschlossen und wurden nicht müde Fragen zu stellen oder eigene Lösungsvorschläge zu machen, wie man gegen die ungerechte Verteilung von Wasser, Geld und Lebensmitteln vorgehen könnte.  

Das große Interesse und die ausgeprägte Empathie der Kinder für die Menschen in Äthiopien lassen auf jeden Fall darauf hoffen, dass sie beim kommenden Sponsorenlauf 2027 auch wieder eine hohe Bereitschaft zeigen möglichst viele Runden für das FWG-Spendenprojekt zu erlaufen.

 

Das Bild zeigt die Übergabe des Spendengeldes an Frau Adam (v.r.), mit auf dem Bild Schulleiter OStD Mario Sattler, Organisatorin OStRin Sylvia Hanke und die Vertreter der beteiligten Klassen.

Direktorat und Sekretariat sind in den Herbstferien zu folgenden Zeiten besetzt:

Montag, 02.11. bis Freitag, 06.11.2026 von 9.00 bis 12.00 Uhr

 

Menschenrechte sichtbar gemacht

Die "Unternehmerinitiative Hochfranken" verlieh im Rahmen der diesjährigen Contacta an der Hochschule Hof den P-Seminarpreis 2026. Die Schülerinnen und Schüler der teilnehmenden Seminare stellten ihre Projekte bei der Preisverleihung selbst in kurzen Präsentationen vor. Ausgezeichnet wurden Projekte, die durch Eigeninitiative, Kreativität, Praxisnähe, regionale Wirkung und gesellschaftliche Relevanz überzeugten.
Im P-Seminar „Mensch, du hast Recht(e)!“ unter Leitung von Matthias Simon setzten sich die Schülerinnen und Schüler kreativ mit den 30 Artikeln der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte auseinander. Entstanden ist unter anderem eine öffentliche Schaufensterausstellung in Kronach. Die Jugendlichen gestalteten Plakate und organisierten eine Auftaktveranstaltung, um das Thema Menschenrechte in die Stadtgesellschaft zu tragen. Die Jury würdigte die zeitgemäße Auseinandersetzung mit Menschenrechten ebenso wie die Förderung von Demokratieverständnis, Wertebildung und gesellschaftlicher Verantwortung.

Das Bild zeigt Vertreter des  P-Seminars „Mensch, du hast Recht(e)!“ des Frankenwald-Gymnasiums Kronach bei der Preisverleihung an der Hochschule Hof. Bild: Hochschule Hof

Europa erleben, internationale Erfahrungen sammeln und voneinander lernen: Das Berufliche Schulzentrum Kronach und das Frankenwald-Gymnasium wollen ihre Aktivitäten im Rahmen von Erasmus+ künftig stärker miteinander vernetzen.

Die beiden Bildungseinrichtungen verfügen bereits über Erfahrungen im europäischen Austausch. Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte erhalten über Erasmus+ die Möglichkeit, Partnerschulen und Bildungseinrichtungen in anderen europäischen Ländern kennenzulernen und dabei neue persönliche, schulische und berufliche Perspektiven zu gewinnen. „Erasmus+ macht Europa für junge Menschen unmittelbar erlebbar“, betont OStD Werner Zahner, Schulleiter der Lorenz-Kaim-Berufsschule Kronach. „Wenn wir die Erfahrungen verschiedener Schularten miteinander verbinden, entsteht daraus ein besonderer Mehrwert für unsere Schülerinnen und Schüler.“

Auch OStD Mario Sattler, Schulleiter des Frankenwald-Gymnasiums, begrüßt die geplante Zusammenarbeit: „Unsere Schülerinnen und Schüler wachsen in einem Europa auf, in dem Begegnung und gegenseitiges Verständnis immer wichtiger werden. Mit Erasmus+ können sie Europa nicht nur im Unterricht kennenlernen, sondern selbst erleben. Die Zusammenarbeit mit der Berufsschule eröffnet dabei zusätzliche Perspektiven.“

Die Kooperation verbindet unterschiedliche Bereiche der Bildung. Während bei Erasmus+ Schulbildung unter anderem der europäische Austausch und die persönliche Entwicklung junger Menschen im Mittelpunkt stehen, geht es bei Erasmus+ Berufsbildung zusätzlich um berufliche Kompetenzen und praktische Erfahrungen. Mit der BFS Hotel- und Tourismusmanagement verfügt das Berufliche Schulzentrum über einen besonders international ausgerichteten Bildungsbereich. Tourismus verbindet Menschen, Länder und Kulturen – internationale Erfahrungen und interkulturelle Kompetenzen sind daher wichtige Bestandteile der Ausbildung.

Geplant sind ein regelmäßiger Austausch über Erasmus+-Aktivitäten und Mobilitätserfahrungen, weiterreichend auch die Entwicklung gemeinsamer Projekte und Begegnungen mit europäischen Partnern. Eine wichtige Rolle übernehmen dabei die EU-Koordinatorinnen Ursula Lieb von der Lorenz-Kaim-Berufsschule und Corinna Hammerschmidt vom Frankenwald-Gymnasium. Beide freuen sich sehr über die geplante Kooperation: „Erasmus+ lebt von Begegnungen und vom Austausch. Wir möchten unsere Erfahrungen miteinander verbinden und gemeinsam neue Möglichkeiten für unsere Schülerinnen und Schüler schaffen.“ Europa soll nicht nur Thema im Unterricht sein – Europa soll erlebt werden.

 
 
Bei strahlendem Sonnenschein begaben sich 111  Mädchen und Jungen etwas aufgeregt und neugierig um 7:40 Uhr ans Frankenwald-Gymnasium.
In der Pausenhalle angekommen wurden sie von den Tutoren empfangen und Schulleiter Mario Sattler begrüßte die Kinder mit einer kurzen Ansprache, der Elternbeirat hieß die neuen Gymnasiasten ebenso willkommen und beschenkte die Kinder mit einer FWG-Trinkflasche und vom Förderverein gab es personalisierte Dokumentenmappen. Anschließend wurden die Schülerinnen und Schüler auf ihre Klassen verteilt und die jeweiligen Klassenleiter vorgestellt. Nachdem die Kinder in ihre ersten Unterrichtsstunden verschwunden waren, gab es für die wartenden Eltern Kaffee und Kuchen vom Elternbeirat und man kam miteinander ins Gespräch.
Am Ende des Schultages versammelten sich alle 5. Klässler mit ihren Eltern im Pausenhof, dort wurden kleine vorbereitete Zettel mit den Zielen und Berufswünschen der Neuen von Mario Sattler und Vertretern der Klassen in eine Zeitkapsel gesteckt. Hausmeister Jürgen Schreiber verschraubte die Metallkapsel anschließend fest und wird sie an einem geheimen Ort die nächsten neun Jahre bis zum Abitur der Schüler vergraben. Erst dann soll sie wieder geöffnet werden.
Damit ging auch der erste spannende Schultag für die Kinder zu Ende.
 
 
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