Herzlich willkommen am

Frankenwald-Gymnasium Kronach

Fördern von Werten in der Gemeinschaft

Zum Schulprofil

Rund ums FWG

News am FWG

Spendenübergabe und Vortrag über Äthiopienhilfe.

Der Sponsorenlauf für die Stiftung „Menschen für Menschen“ gehört seit vielen Jahren zu den festen Traditionen des Frankenwald-Gymnasiums. So auch in der letzten Schulwoche des Schuljahres 2025/26, in der die Schülerinnen und Schüler der fünften bis siebten Jahrgangsstufe ihren Beitrag zu einem großartigen Spendenprojekt leisteten.  

Wie immer suchten sich die Kinder vorab bereits Sponsoren aus ihrem familiären und privaten Umfeld, die ihnen einen festen Betrag pro Runde zusicherten. Trotz sommerlicher Hitze liefen die Mädchen und Jungen Runde für Runde auf einem etwa 800 Meter langen Parcours um die Sportanlagen des Schulzentrums herum. Insgesamt kamen so 2286 Runden – und somit ein Spendenbetrag von knapp 6000 Euro zusammen! Dieser wurde sinnbildlich mit einem Spendenscheck im Oktober an die Stiftung Menschen für Menschen überreicht.  

Extra dafür kam Rosanna Adam von der Stiftung MfM aus München an die Schule, sie machte den Kindern der 6. Jahrgangsstufe des FWG in einer sehr interessanten Präsentation die Bedeutung ihres Beitrags für das Spendenprojekt bewusst. Da sie Äthiopien schon selbst bereist hat und die Lage vor Ort wirklich kennt, waren ihre Ausführungen sehr fesselnd und vor allem authentisch für die Kinder. Dabei stand für Frau Adam im Vordergrund zu zeigen, dass Entwicklungshilfe bei MfM vor allem Entwicklungszusammenarbeit auf Augenhöhe mit allen beteiligten Partnern bedeutet und die Menschen in Äthiopien ihre Bedürfnisse und Vorschläge in Hilfsprojekte einbringen können. Probleme wie Wassermangel, Hunger und fehlende Bildungseinrichtungen wurden den Kindern sehr anschaulich erläutert, doch wurde auch aufgezeigt, wie durch Spendenprojekte erhebliche Verbesserungen erzielt werden können. Die Kinder erwiesen sich für diese Thematik als sehr aufgeschlossen und wurden nicht müde Fragen zu stellen oder eigene Lösungsvorschläge zu machen, wie man gegen die ungerechte Verteilung von Wasser, Geld und Lebensmitteln vorgehen könnte.  

Das große Interesse und die ausgeprägte Empathie der Kinder für die Menschen in Äthiopien lassen auf jeden Fall darauf hoffen, dass sie beim kommenden Sponsorenlauf 2027 auch wieder eine hohe Bereitschaft zeigen möglichst viele Runden für das FWG-Spendenprojekt zu erlaufen.

 

Das Bild zeigt die Übergabe des Spendengeldes an Frau Adam (v.r.), mit auf dem Bild Schulleiter OStD Mario Sattler, Organisatorin OStRin Sylvia Hanke und die Vertreter der beteiligten Klassen.

Direktorat und Sekretariat sind in den Herbstferien zu folgenden Zeiten besetzt:

Montag, 02.11. bis Freitag, 06.11.2026 von 9.00 bis 12.00 Uhr

 

Menschenrechte sichtbar gemacht

Die "Unternehmerinitiative Hochfranken" verlieh im Rahmen der diesjährigen Contacta an der Hochschule Hof den P-Seminarpreis 2026. Die Schülerinnen und Schüler der teilnehmenden Seminare stellten ihre Projekte bei der Preisverleihung selbst in kurzen Präsentationen vor. Ausgezeichnet wurden Projekte, die durch Eigeninitiative, Kreativität, Praxisnähe, regionale Wirkung und gesellschaftliche Relevanz überzeugten.
Im P-Seminar „Mensch, du hast Recht(e)!“ unter Leitung von Matthias Simon setzten sich die Schülerinnen und Schüler kreativ mit den 30 Artikeln der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte auseinander. Entstanden ist unter anderem eine öffentliche Schaufensterausstellung in Kronach. Die Jugendlichen gestalteten Plakate und organisierten eine Auftaktveranstaltung, um das Thema Menschenrechte in die Stadtgesellschaft zu tragen. Die Jury würdigte die zeitgemäße Auseinandersetzung mit Menschenrechten ebenso wie die Förderung von Demokratieverständnis, Wertebildung und gesellschaftlicher Verantwortung.

Das Bild zeigt Vertreter des  P-Seminars „Mensch, du hast Recht(e)!“ des Frankenwald-Gymnasiums Kronach bei der Preisverleihung an der Hochschule Hof. Bild: Hochschule Hof

Europa erleben, internationale Erfahrungen sammeln und voneinander lernen: Das Berufliche Schulzentrum Kronach und das Frankenwald-Gymnasium wollen ihre Aktivitäten im Rahmen von Erasmus+ künftig stärker miteinander vernetzen.

Die beiden Bildungseinrichtungen verfügen bereits über Erfahrungen im europäischen Austausch. Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte erhalten über Erasmus+ die Möglichkeit, Partnerschulen und Bildungseinrichtungen in anderen europäischen Ländern kennenzulernen und dabei neue persönliche, schulische und berufliche Perspektiven zu gewinnen. „Erasmus+ macht Europa für junge Menschen unmittelbar erlebbar“, betont OStD Werner Zahner, Schulleiter der Lorenz-Kaim-Berufsschule Kronach. „Wenn wir die Erfahrungen verschiedener Schularten miteinander verbinden, entsteht daraus ein besonderer Mehrwert für unsere Schülerinnen und Schüler.“

Auch OStD Mario Sattler, Schulleiter des Frankenwald-Gymnasiums, begrüßt die geplante Zusammenarbeit: „Unsere Schülerinnen und Schüler wachsen in einem Europa auf, in dem Begegnung und gegenseitiges Verständnis immer wichtiger werden. Mit Erasmus+ können sie Europa nicht nur im Unterricht kennenlernen, sondern selbst erleben. Die Zusammenarbeit mit der Berufsschule eröffnet dabei zusätzliche Perspektiven.“

Die Kooperation verbindet unterschiedliche Bereiche der Bildung. Während bei Erasmus+ Schulbildung unter anderem der europäische Austausch und die persönliche Entwicklung junger Menschen im Mittelpunkt stehen, geht es bei Erasmus+ Berufsbildung zusätzlich um berufliche Kompetenzen und praktische Erfahrungen. Mit der BFS Hotel- und Tourismusmanagement verfügt das Berufliche Schulzentrum über einen besonders international ausgerichteten Bildungsbereich. Tourismus verbindet Menschen, Länder und Kulturen – internationale Erfahrungen und interkulturelle Kompetenzen sind daher wichtige Bestandteile der Ausbildung.

Geplant sind ein regelmäßiger Austausch über Erasmus+-Aktivitäten und Mobilitätserfahrungen, weiterreichend auch die Entwicklung gemeinsamer Projekte und Begegnungen mit europäischen Partnern. Eine wichtige Rolle übernehmen dabei die EU-Koordinatorinnen Ursula Lieb von der Lorenz-Kaim-Berufsschule und Corinna Hammerschmidt vom Frankenwald-Gymnasium. Beide freuen sich sehr über die geplante Kooperation: „Erasmus+ lebt von Begegnungen und vom Austausch. Wir möchten unsere Erfahrungen miteinander verbinden und gemeinsam neue Möglichkeiten für unsere Schülerinnen und Schüler schaffen.“ Europa soll nicht nur Thema im Unterricht sein – Europa soll erlebt werden.

 
 
Bei strahlendem Sonnenschein begaben sich 111  Mädchen und Jungen etwas aufgeregt und neugierig um 7:40 Uhr ans Frankenwald-Gymnasium.
In der Pausenhalle angekommen wurden sie von den Tutoren empfangen und Schulleiter Mario Sattler begrüßte die Kinder mit einer kurzen Ansprache, der Elternbeirat hieß die neuen Gymnasiasten ebenso willkommen und beschenkte die Kinder mit einer FWG-Trinkflasche und vom Förderverein gab es personalisierte Dokumentenmappen. Anschließend wurden die Schülerinnen und Schüler auf ihre Klassen verteilt und die jeweiligen Klassenleiter vorgestellt. Nachdem die Kinder in ihre ersten Unterrichtsstunden verschwunden waren, gab es für die wartenden Eltern Kaffee und Kuchen vom Elternbeirat und man kam miteinander ins Gespräch.
Am Ende des Schultages versammelten sich alle 5. Klässler mit ihren Eltern im Pausenhof, dort wurden kleine vorbereitete Zettel mit den Zielen und Berufswünschen der Neuen von Mario Sattler und Vertretern der Klassen in eine Zeitkapsel gesteckt. Hausmeister Jürgen Schreiber verschraubte die Metallkapsel anschließend fest und wird sie an einem geheimen Ort die nächsten neun Jahre bis zum Abitur der Schüler vergraben. Erst dann soll sie wieder geöffnet werden.
Damit ging auch der erste spannende Schultag für die Kinder zu Ende.
 
 
.

 

Auszeichnung für das europäische Projekt „HumAInity“

Große Freude am Frankenwald-Gymnasium: Das europäische eTwinning-Projekt „HumAInity“ wurde mit dem eTwinning-Qualitätssiegel 2026 ausgezeichnet. Damit gehört das Frankenwald-Gymnasium zu den 118 Schulen in Deutschland, die in diesem Jahr für ihre herausragende europäische Projektarbeit gewürdigt wurden.

Gemeinsam über künstliche und menschliche Intelligenz nachdenken

Im Projekt „HumAInity“ setzten sich Schülerinnen und Schüler der 11. Klassen des Frankenwald-Gymnasiums unter Leitung von Erasmus+-Koordinatorin Frau Hammerschmidt gemeinsam mit Jugendlichen aus europäischen Partnerschulen mit einer hochaktuellen Frage auseinander: Was unterscheidet künstliche von menschlicher Intelligenz – und welchen Einfluss hat KI auf unsere Zukunft?

In digitalen und kooperativen Lernsettings tauschten die Jugendlichen ihre Perspektiven aus, diskutierten Chancen und Herausforderungen künstlicher Intelligenz und untersuchten deren Auswirkungen auf Bildung, Gesellschaft und Umwelt. Dabei entstanden nicht nur neue Erkenntnisse, sondern auch ein intensiver europäischer Austausch über einen Themenbereich, der den Alltag junger Menschen zunehmend prägt.

Das Projekt verband damit europäische Zusammenarbeit, Fremdsprachenlernen und digitale Bildung mit der Förderung wichtiger Zukunftskompetenzen. Die Schülerinnen und Schüler lernten, Informationen kritisch zu hinterfragen, gemeinsam Lösungen zu entwickeln und sich verantwortungsvoll mit den Möglichkeiten und Grenzen neuer Technologien auseinanderzusetzen.