Neue Wege: Kronacher Schulen bündeln ihre Erasmus+-Erfahrungen. Kooperation zwischen Lorenz-Kaim-Schule und Frankenwald-Gymnasium
von Rainer Dunkel (Kommentare: 0)
Europa erleben, internationale Erfahrungen sammeln und voneinander lernen: Das Berufliche Schulzentrum Kronach und das Frankenwald-Gymnasium wollen ihre Aktivitäten im Rahmen von Erasmus+ künftig stärker miteinander vernetzen.
Die beiden Bildungseinrichtungen verfügen bereits über Erfahrungen im europäischen Austausch. Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte erhalten über Erasmus+ die Möglichkeit, Partnerschulen und Bildungseinrichtungen in anderen europäischen Ländern kennenzulernen und dabei neue persönliche, schulische und berufliche Perspektiven zu gewinnen. „Erasmus+ macht Europa für junge Menschen unmittelbar erlebbar“, betont OStD Werner Zahner, Schulleiter der Lorenz-Kaim-Berufsschule Kronach. „Wenn wir die Erfahrungen verschiedener Schularten miteinander verbinden, entsteht daraus ein besonderer Mehrwert für unsere Schülerinnen und Schüler.“
Auch OStD Mario Sattler, Schulleiter des Frankenwald-Gymnasiums, begrüßt die geplante Zusammenarbeit: „Unsere Schülerinnen und Schüler wachsen in einem Europa auf, in dem Begegnung und gegenseitiges Verständnis immer wichtiger werden. Mit Erasmus+ können sie Europa nicht nur im Unterricht kennenlernen, sondern selbst erleben. Die Zusammenarbeit mit der Berufsschule eröffnet dabei zusätzliche Perspektiven.“
Die Kooperation verbindet unterschiedliche Bereiche der Bildung. Während bei Erasmus+ Schulbildung unter anderem der europäische Austausch und die persönliche Entwicklung junger Menschen im Mittelpunkt stehen, geht es bei Erasmus+ Berufsbildung zusätzlich um berufliche Kompetenzen und praktische Erfahrungen. Mit der BFS Hotel- und Tourismusmanagement verfügt das Berufliche Schulzentrum über einen besonders international ausgerichteten Bildungsbereich. Tourismus verbindet Menschen, Länder und Kulturen – internationale Erfahrungen und interkulturelle Kompetenzen sind daher wichtige Bestandteile der Ausbildung.
Geplant sind ein regelmäßiger Austausch über Erasmus+-Aktivitäten und Mobilitätserfahrungen, weiterreichend auch die Entwicklung gemeinsamer Projekte und Begegnungen mit europäischen Partnern. Eine wichtige Rolle übernehmen dabei die EU-Koordinatorinnen Ursula Lieb von der Lorenz-Kaim-Berufsschule und Corinna Hammerschmidt vom Frankenwald-Gymnasium. Beide freuen sich sehr über die geplante Kooperation: „Erasmus+ lebt von Begegnungen und vom Austausch. Wir möchten unsere Erfahrungen miteinander verbinden und gemeinsam neue Möglichkeiten für unsere Schülerinnen und Schüler schaffen.“ Europa soll nicht nur Thema im Unterricht sein – Europa soll erlebt werden.