Der Notfall ist unser Spezialgebiet!

Egal ob du öfters beim Fußball spielen hinfällst, einen Schulunfall oder lästige Allergien hast, mache dir keine Sorge, hier wird dir geholfen. Denn die Sanitäter am Frankenwald-Gymnasium helfen dir bei großen oder kleinen Wunden.

 

Im Notfall sind wir immer zur Stelle

>>Ein diensthabender Sanitäter bitte ins Sekretariat kommen! Wir haben einen Notfall! << tönt die Stimme aus den Lautsprechern der Schule.

Heute hat David Dienst. Er verlässt schnell den Mathematikunterricht und eilt  zum Sekretariat, schließlich weiß man nie um welchen Notfall es sich handelt. „Es kann alles passieren: Ein ganz harmloses Kreislaufproblemen, weil der Schüler vergessen hat, an einem heißen Sommertag zu trinken. Aber auch einem gebrochenen Arm oder Bein wegen unvorsichtigen Spielens können möglich sein. Hauptsache man bewahrt Ruhe und ist schnell vor Ort, um zu helfen.“  erklärt David, während er die Notfalltasche aus dem Schrank holt.

 

Was kleine und große Helfer brauchen

Schon seit der 6. Klasse, das frühste Eintrittsalter in den Schulsanitätsdienst, hilft und arbeitet David, der nun schon in der 12. Klasse ist, bei dem Schulsanitätsdienst und erklärt: „Man sollte besonders teamfähig sein und gut mit Menschen umgehen können. Freundlichkeit und eine gewisse Gelassenheit währen natürlich auch ganz gut, damit man den Patienten beruhigt und in dieser Situation Sicherheit gibt.“

Doch auch, wenn man noch nicht alle diese Eigenschaften hat, kann man sie sich bei den Sanitätern aneignen. Natürlich lernt man aber auch all die medizinischen Hilfestellungen die man benötigt, um richtig helfen zu können, wie zum Beispiel Erste-Hilfe-Kurse. Zudem gibt es einmal im Jahr eine Veranstaltung, bei der die Sanitäter zum Beispiel einen Notfallwagen oder sogar einen Notfallhelikopter besichtigen können. Dort kann man sich dann alles von Innen anschauen. Welche Geräte darin stecken, wo der Patient liegt, was der Arzt oder Notfallsanitäter alles zur Verfügung hat, um den Patienten zu verarzten. „Sowas ist richtig beeindruckend!“ schwärmt David noch von der letzten Veranstaltung.

 

Allzeit bereit 

Die Sanitäter treffen sich alle zwei Wochen und haben zudem in den Schulwochen Bereitschaftdienst. Deswegen dürfen sie auch einfach den Unterricht verlassen, denn ihre Hilfe wird ja dringend benötigt. So wie die Hilfe von David, als er im Sekretariat mit der Notfalltasche ankommt.. Ein weinender Junge sitzt vor ihm. „Die Eltern wurden schon informiert. Er kommt von der Siegfried-Löwe-Schule und ist im Treppenhaus gestürzt.“ berichtet die Sekretärin. Die Sanitäter sind also nicht nur für unsere Schule zuständig, sondern helfen, egal wer es ist. Sie fungieren als ‘Ersthelfer‘, bis die Eltern oder der Rettungsdienst eintreffen, je nachdem wie schwer die Verletzung ist.

 

Happy End

„Der Junge hat eine kleine Wunde am Kopf und so, wie es aussieht, einen verstauchten Knöchel, weitere Verletzungen konnte ich nicht feststellen.“ informiert er die Sekretärin.

Durch die Erste-Hilfe-Kurse, weiß David genau wie er dem Jungen helfen muss, aber auch Sanitäterin Lena, die dazu gekommen ist. Zu zweit kann man einfach besser helfen.

Nun kann David in Ruhe die Wunde säubern, Pflaster und Verband anlegen, während Lena den Jungen beruhigt. Nach kurzer Zeit kommen die Eltern und holen ihren Sohn ab, um anschließend zum Arzt zu fahren und ihn weiter behandeln zu lassen.

 

Helfen macht glücklich

„Der Sanitätsdienst ist sehr wichtig. Nicht nur für die Schüler bzw. Verletzten, sondern auch für jeden Sanitäter persönlich. Denn er ist nicht nur spaßig und lässt neue Freundschaften entstehen, sondern bereitet einen auch gut auf das spätere Leben vor. Man erfährt  viel Wichtiges, was nicht im Unterricht gelehrt werden kann und eignet sich zudem auch Fähigkeiten an, die man vorher noch nicht hatte. Außerdem ist es ein wirklich gutes Gefühl, dort helfen zu können, wo andere nicht mehr helfen können.“