Die Conflict Guides – Hilfe ist immer da!

 

Du hast Streit mit einem Mitschüler und weißt nicht, was du tun sollst oder wie du das Problem lösen kannst?

Keine Angst!

Eine Schülergruppe, die sich Conflict Guides nennt, wird dir beiseite stehen.

Zehn Schüler des Frankenwald-Gymnasiums und die Leiterin der Conflict Guides, Frau Götz, treffen sich an einem für sie schulfreien Nachmittag, um einen aktuellen Streitfall in einer Klasse zu besprechen. Gemeinsam versuchen sie eine Lösung für das vorliegende Problem zu finden – und es wird ihnen sicher auch gelingen!

 

Was machen Conflict Guides überhaupt?

„Wir versuchen unseren Mitschülern Mut zu machen, wenn sie sich in einer schwierigen Situation mit anderen Schülern befinden. Das kann beispielsweise ein Streit sein – und wir sind dafür verantwortlich, diesen Streit zu schlichten. Außerdem besuchen wir ab und zu Klassen, die noch nicht so lange am FWG sind, und machen ein paar Übungen zur Stärkung der Klassengemeinschaft. Damit kann man oft schon im Vorfeld Streit vermeiden.“

 

Wann werden Conflict Guides gebraucht?

Die Schülergruppe wird in verschiedenen Situationen benötigt.

Zum Beispiel wenn...

  • eine Klasse sehr laut und rücksichtslos ist.
  • leichtere Mobbingfälle in einer Klasse herrschen.
  • ein Schüler immer ausgegrenzt wird.
  • man Streit mit einem oder mehreren Mitschülern hat.

 

Wenn ein Schüler ein solches Problem hat, kann er sich bei Frau Götz melden und ein Treffen mit einem oder mehreren Streitschlichtern in der Schule arrangieren. Dort wird das Problem genauer besprochen, und es werden Vorschläge zur Verbesserung der Situation gegeben.

 

Hab' keine Angst, dein Problem genau zu erzählen! Alles, was den Conflict Guides anvertraut wird, bleibt streng geheim!

 

 Wie wird man ein Conflict Guide?

„Mich hat ein Lehrer darauf angesprochen, ob ich nicht ein Conflict Guide werden möchte!“, sagt beispielsweise Sarah Müller. So geht es wahrscheinlich den meisten Conflict Guides. Wenn ein Lehrer einen Schüler der 7. oder 8. Klasse für diese verantwortungsvolle Aufgabe für geeignet hält, teilt er das Frau Götz mit, und der Schüler bekommt die Möglichkeit, ein Conflict Guide zu werden. Natürlich nur dann, wenn der Schüler das auch möchte.

 

„Ich bin einmal zu einer Infoveranstaltung gegangen und habe mich dort vorgestellt. Die Conflict Guides und Frau Götz fanden, dass ich ein guter Conflict Guide wäre. Nun bin also auch ich ein Mitglied dieser Schülergruppe!“, sagt wiederum Niklas Schmidt.

 

Hierfür sollte man über gewissen Eigenschaft verfügen. Bestenfalls sollte man ein gelassener, gut organisierter und vorurteilsloser Schüler sein.

 

Was passiert, wenn man es geschafft hat, ein Conflict Guide zu werden?

Als frisch gebackener Conflict Guide fühlt man sich sicher zuerst etwas unbeholfen. Deswegen erhält man eine Art „Grundausbildung“ von Frau Götz und den anderen Conflict Guides, damit man auf alles vorbereitet ist! Hier wird man beispielsweise geschult, wie man Streite am besten schlichten kann und wie man Schüler in schwierigen Zeiten unterstützt.

 

Was war der Grund, warum eine solche Schülergruppe gegründet wurde?

Als Frau Götz an einer anderen Schule war, kam sie mit einer 10. Klasse in Kontakt. Die Schüler in dieser Klasse waren sehr anstrengend und laut, weshalb schon beim Betreten des Klassenzimmers eine unangenehme Stimmung aufkam. Frau Götz: „Eine Schülergruppe, die ähnlich wie die Conflict Guides war, hat damals sehr geholfen. Deshalb wollte ich, aufgrund der positiven Ergebnisse, die die damalige Gruppe erzielte, auch ein solches Projekt an dieser Schule starten!“

Und die Conflict Guides gibt es bis heute, denn: In Streitsituationen ist Hilfe immer notwendig. Und am FWG übernehmen dies gerne deine zukünftigen Mitschüler!