„An Tagen wie diesen wünscht man sich Unendlichkeit“

Die SMV des Frankenwald-Gymnasiums veranstaltet nach dem erfolgreichen Auftakt im Vorjahr erneut einen „Schulball“ in der Zweifachturnhalle am Schulzentrum und schafft das, was kaum für möglich gehalten wurde: Noch mehr Schülerinnen und Schüler schwingen das Tanzbein und genießen dabei ein noch abwechslungsreicheres Rahmenprogramm.

 

Schulleiter Harald Weichert hatte ganz sicher noch die Bilder und die einzigartige Atmosphäre des Vorjahres im Kopf, als er die Schülerinnen und Schüler zum 2. Schulball des Frankenwald-Gymnasiums begrüßte: „Als Schulleiter hat man zahlreiche Pflichttermine, aber auch einzelne echte Highlights. Zu einem solchen Höhepunkt darf ich euch heute recht herzlich begrüßen“, so der Schulleiter des FWG, der neben zahlreichen Kolleginnen und Kollegen über 350 Schülerinnen und Schüler seines Gymnasiums begrüßen dufte. Zusammen erlebten sie ein vierstündiges Programm, das den tanzwütigen Besucherinnen und Besuchern ein abwechslungsreiches Programm und am Ende echte Party-Stimmung bot.

Wie 2017 waren es auch in diesem Jahr die drei Schülerinnen Lea Schütz, Sophia Schütz und Paula Kukowski, die maßgeblich am großartigen Erfolg des 2. FWG-Schulballs beteiligt waren. Die drei Mitglieder des Arbeitskreises „Aktion“ wurden aber von weiteren Mitgliedern ihres AKs sowie der Arbeitskreise „Organisation“ und „Technik“ unterstützt. Doch damit nicht genug: Die Lehrkräfte Adrian Ginevrino und Stefanie Aust standen der SMV tatkräftig bei der Umsetzung dieses Mammutprojekts zur Seite. Hinzu kamen die Lehrkräfte der Fachschaft Sport, die in den Wochen vor dem Schulball den Sport-Unterricht auch dazu nutzten, um den 8. bis 12. Klassen die Grundschritte der verschiedenen Standardtänze beizubringen. So war es nicht verwunderlich, dass sich bereits bei den ersten Tönen aus den Boxen des DJ-Teams die Tanzfläche füllte; ein Zustand, der sich bis zum Ende des Schulballs nicht änderte. Tanz-Muffel fand man an diesem Abend nicht, dafür derart viele elegante Abendkleider und schicke Anzüge, wie man sie an der Schule höchstens bei der offiziellen Abitur-Feier bewundern darf, was aber den hohen Stellenwert diese Veranstaltung im FWG-Kalender unterstreicht.

Doch nicht nur die Organisation rund um die festlich geschmückte Turnhalle und die imposante Licht- und Musikanlage, sondern auch der Ablauf des Abends lag fest in Schülerhand. Während Yannick Stunpf und Simona Schramm sympathisch durch das Programm führten, kümmerten sich andere um das leibliche Wohl der Tänzerinnen und Tänzer, indem sie Pizza oder alkoholfreie Cocktails an der Bar reichten.

Der Schulball war somit eine Veranstaltung sowohl von als auch für die gesamte Schulfamilie. Dies wurde nicht zuletzt durch das abwechslungsreiche Rahmenprogramm deutlich. Die Sportgruppe von Studienrätin Katharina Trapper ließ Michael Jackson auferstehen, während die Rock’n Roll-Gruppen von Oberstudienrätin Silke Woletz-Bauer für ähnlich große Begeisterungsstürme sorgte wie die HipHop-Tanzgruppe der Schülerin Lea Kotschenreuther, Thea Schneider und Stefanie Schramm. Und auch die Idee der Lehrkräfte der Fachschaft Englisch, Eindrücke des FWG-Schüleraustausches mit Schottland erlebbar zu machen, verfehlte ihre Wirkung nicht, als alle zu verschiedenen Schottentanz-Formationen antraten und die Halle schließlich eine riesige Polonaise beherbergte. Kurz vor Ende verwandelte sich dann die Halle noch in eine Großraumdisko, in der die Stimmung so richtig überkochte, als beispielsweise die Verszeile „An Tagen wie diesen wünscht man sich Unendlichkeit“ der Toten Hosen angestimmt wurde – ein Wunsch, den das Organisationsteam dann doch nicht erfüllen konnte.

Aber selbst nach dem offiziellen Ende um 22 Uhr sorgten die FWG-Schüler für einen reibungslosen Ablauf. In einer Nachtschicht verwandelten zahlreiche Helfer den FWG-Tanzpalast wieder zurück in die doch eher triste Turnhalle – allerdings immer mit der Gewissheit im Hinterkopf: „Hier wurde nicht zum letzten Mal das Tanzbein geschwungen!“
-mts-