Studien- und Berufsinformation  durch ehemalige Schüler

 

Informationen aus erster Hand über die verschiedenen Möglichkeiten der Studien- und Berufswahl erhielten die Oberstufenschüler des Frankenwald-Gymnasiums, als vor kurzem zahlreiche ehemalige „FWGler“ an das Schulzentrum zurückkehrten, um im Rahmen einer ganz besonderen Studien- und Berufsinformation ihren „Nachfolgern“ wichtige Tipps und Einblicke für die Zeit nach dem Abitur mit auf den Weg zu geben.

 

Diese Art der Studien- und Berufsinformation hat am FWG eine lange Tradition, da die Initiative hierzu auch vom Verein der „Freunde des Frankenwald-Gymnasiums“ ausgeht. Schulleiter Harald Weichert sowie Oberstudienrat Ulrich Heußel, neuer Koordinator für berufliche Orientierung am FWG,  zeigten sich erfreut über die positive Resonanz auf beiden Seiten und erklärten, dass eine solche Veranstaltung nur von der Bereitschaft der „Ehemaligen“ leben könne. „Ich verstehe das als eine tolle Bestätigung für unsere Schule, wenn über 50 ehemalige FWGler an ihre alte Schule zurückkehren, um den derzeitigen Oberschülern beratend zur Seite stehen“, so Heußel.

Ihre Erfahrungen nach dem Abitur gaben die Studenten und Auszubildenden im persönlichen Gespräch weiter. Da vor allem Abiturienten der letzten drei Jahre anwesend waren, drehte sich vieles um die Wahl des Studienorts, die Zulassungsbedingungen und die inhaltliche Ausrichtung des Studiums oder der Ausbildung, sowie um Ausblicke hinsichtlich der Einstellungschancen und des möglichen Verdienstes. Das Informationsangebot war so bunt und abwechslungsreich wie die verschiedenen Studien- und Ausbildungswege. Und selbst ältere „FWG-Veteranen“ kehrten nach langer Zeit wieder an „ihr“ FWG zurück und machten damit auch deutlich, dass sie ihre Schule noch in bester Erinnerung haben. Christoph Münch hatte sein Abitur beispielsweise im Jahr 2013 am FWG erhalten und steuert mittlerweile dem erfolgreichen Abschluss im Bereich der Elektro- und Informationstechnik an der Universität Erlangen-Nürnberg entgegen. Im Bereich der Automatisierungstechnik absolvierte er bei Siemens ein duales Studium, das sich auch bei den zukünftigen Abiturienten immer größer Beliebtheit erfreut.

„Für mich waren die Monate in St. Petersburg die bisher wichtigste Erfahrung“, erklärte beispielsweise der Kronacher Anjo Ditsche, der dort ein Auslandssemester absolviert hatte und den Anwesenden von den inhaltlichen wie auch kulturellen Eindrücken vorschwärmte. Und auch wenn das für die bereits in den Abiturvorbereitungen steckenden Schülerinnen und Schüler derzeit noch nach ferner Zukunftsmusik klingt, werden solche Entscheidungen demnächst ihren Alltag prägen. „Mit der Bereitschaft, einen Teil eures Studiums im Ausland zu verbringen, entwickelt ihr euch nicht nur persönlich weiter, sondern habt am Ende deutlich bessere Chancen auf eine Einstellung“, gab Anjo Ditsche den Oberstufenschülerinnen und -schülern mit auf den Weg.

Dass auch die heimische Region sehr attraktive Angebote bereithält, beweist die von Jahr zu Jahr wachsende Anzahl von Auszubildenden beziehungsweise Studierenden aus den Betrieben der Kronacher Heimat. Demnach informierte beispielsweise David Fischer über die Wege zum Mechatroniker bei der Firma Dr. Schneider und stieß dabei auf großes Interesse. „Die Region wird auch für uns Abiturienten immer attraktiver!“, resümierte ein Schüler der Q11 hinsichtlich des lokalen und regionalen Angebots. Insgesamt konnte man sich in ungezwungener Atmosphäre über die diversen Studiengänge in Fachgebieten wie Mathematik, Elektrotechnik, Lebensmittelchemie, Betriebswirtschaft, Medizin oder der sozialen Arbeit bis hin zum Work&Travel in Neuseeland informieren. Außerdem wurden unter anderem Ausbildungsangebote des Versicherungswesens oder der Automobilindustrie vorgestellt.

Nach informativen Gesprächen in den jeweiligen Kleingruppen standen Kaffee und Kuchen für alle bereit, um weitere vertiefende Kontakte zu knüpfen. Für die passenden Rahmenbedingungen waren hier vor allem die Mitglieder des Vereins der „Freunde des Frankenwald-Gymnasiums“ verantwortlich. Dabei gaben die ehemaligen FWGler immer wieder einen ganz besonderen Ratschlag an ihre Nachfolger weiter: „Genießt die Zeit am FWG – sie vergeht nämlich viel zu schnell!“

-mts-