Die Schüler würden in der Schule übernachten—SMV-Tag

 

Da am FWG die Klassensprechern und AKs eine tragende Rolle in der Schulfamilie spielen, wird jedes Jahr ein SMV-Tag abgehalten, um ihnen neue Impulse für ihre Arbeit mitzugeben.

Deshalb trafen sie sich dieses Jahr am Morgen des 05. Oktobers im Mehrzweckraum und konnten nach der Begrüßung mit dem Rückblick auf das vergangene Schuljahr beginnen.

 

Die Schülersprecher Malik Geiger, Lea Schütz und Ralph Monheim legten Rechenschaft über die SMV-Finanzen ab und rekapitulierten ein Schuljahr voller Veränderungen, angefangen beim neuen Schulleiter StD Harald Weichert.

 

Nachdem sich die AKs vorgestellt hatten, nutzte Herr Ginevrino in seiner Funktion als Mittelstufenbetreuer die Gelegenheit, um allen AK-Mitgliedern und Klassensprechern seinen Dank auszusprechen. Die SMV sei ein elementarer Teil der Schulfamilie, insbesondere die vielfältigen AKs machten das FWG einzigartig und ermöglichten erst große Veranstaltungen wie das Tutoren-Sommerfest oder den FWG-Schulball am letzten Freitag vor den Herbstferien. Dabei stellte er deutlich heraus, wie engagiert manche Schüler seien: „Einige hätten auch in der Schule übernachtet, wenn sie nur gekonnt hätten!“

Danach wurde das erste Mal die Wahl neuer Schülersprecher angesprochen: Kandidaten müssen vor Anderen reden können, um die Interessen der Mitschüler zu vertreten, und sollten sich bewusst sein, wie zeitintensiv dieses Amt ist, auch wenn es unglaublich viel zurückgeben kann, so die bisherigen Schülersprecher

Anschließend hatten die Anwesenden die Möglichkeit, sich über eventuelle Probleme im Schulleben mit den Vertrauenslehrern OStR Matthias Schneider und OStR Norbert Haas auszutauschen, die diese Themen dann im Forum dem Direktor vorstellen. Hier wurde, wie in den vergangen Jahren, insbesondere der Ruf nach einem eigenem Oberstufenzimmer und einem digitalem Vertretungsplan laut.

 Nach einer kurzen Pause teilten sich die Schüler dann in drei Gruppen auf, um sich intensiver mit den Themen „SIV“, „Mini-SMV“ oder „Schulball“ zu befassen und im Plenum anschließend die Ergebnisse zu präsentieren.

 Im Workshop „SIV“ wurde das Konzept der „Schülerinteressen-Vertretung Kronach“ vorgestellt, dem Schüler der beiden Gymnasien und der beiden Realschulen sowie der Mittelschule und der Berufsschule angehören sollen, vor. Das Ziel der entstehenden SIV besteht darin, über die Grenzen der fortführenden Schulen hinweg Anregungen und Wünsche der Jugendlichen zum Beispiel gegenüber dem Landrat zu vertreten.

 Drei Schüler aus der Unterstufe wurden in die „Mini-SMV" gewählt, um die Interessen der Jüngeren zu vertreten und ihnen ein größeres Mitspracherecht zu geben. Damit wird nun am FWG erstmals versucht, auch die jüngeren Schüler zeitig an die SMV-Arbeit heranzuführen.

Genauere Planungen für den Schulball wurden im gleichnamigen Workshop behandelt. Unter der Federführung der drei Leiter des AK Aktion und von Frau Aust kamen die an der Organisation des erstmals veranstalteten Schulballs am FWG zusammen, um letzte Schwierigkeiten zu beheben, Fragen zu klären und nochmals die Koordination der verschiedenen Gruppen zu gewährleisten. Wie der Schulball, der am 27. Oktober stattfand, eindrucksvoll zeigte, war die Arbeit offensichtlich von Erfolg gekrönt.

Anschließend bekamen die Schülersprecherkandidaten die Gelegenheit sich vorzustellen und zu erklären, warum sie sich um dieses Amt bewerben. In den getrennt stattfindenden Wahlgängen erhielten Luca Troche, Lea Schütz und Christopher Bauer die meisten Stimmen und wurden somit als neue Schülersprecher des FWG gewählt.

Die „frisch gebackenen“ Schülervertreter hatten dann auch gleich bei der Aussprache mit dem neuen Schulleiter Herrn Weichert die Möglichkeit, die Ergebnisse des SMV-Tages vorzustellen. Anschließend legten die Vertrauenslehrer Herr Schneider und Herr Haas die Ergebnisse der Aussprache dar, zu denen Herrn Weichert jeweils gleich Stellung bezog und beispielsweise den Schülern mitteilen konnte, dass die Anschaffung von neuen Beamern und Dokumentenkameras schon im Gange sei; auch gegen einen digitalen Vertretungsplan sei an sich nichts einzuwenden, doch müsse man eine sinnvolle Mitte zwischen Information und Datenschutz schaffen.

Zusammen mit Frau Aust, die nicht nur bei der Organisation des Schulballs, sondern auch bei der SMV-Arbeit eine tragende Funktion innehat, und Herrn Ginevrino beendete Herr Weichert abschließend den SMV-Tag und sprach den Schülern wie auch den beteiligten Lehrkräften seinen Dank für ihr Engagement aus.

 

-      Bastian Heinlein (Q12)