Skilagerbericht 2017

 

Am Sonntag, den 5. Februar 2017, trafen wir, die Siebtklässler des FWG, uns um 12:30 Uhr am Schulzentrum, um mit zwei Bussen und unseren Lehrern nach Lambach in den Bayerischen Wald zu der Ferienstätte Kolping zu fahren. Nach der fast vierstündigen Reise bezogen wir, in Lambach angekommen, unsere Zimmer und bereiteten sie für die kommende Woche vor. Nachdem wir dies bewerkstelligt hatten, fand um 18:00 Uhr ein schmackhaftes Abendessen statt. Anschließend trafen sich alle Schüler mit den Lehrerinnen und Lehrern in der Turnhalle, um den genauen Verlauf der Woche und die Regeln zu klären.

Außerdem wurden alle in ihre Ski- oder Snowboardgruppen eingeteilt. Danach begaben wir uns auf unsere Zimmer und hatten nun bis 22:00 Uhr Zeit zu tun was wir wollen. Frühstück gab es täglich um 7:30 Uhr und nach dem Packen unserer Lunchpakete machten wir uns pünktlich um 9:00 Uhr auf den Weg zum Großen Arber, um Ski zu fahren. Dort blieben wir dann bis 16:00 Uhr. Am Abend erwartete uns ebenfalls jeden Tag ein abwechslungsreiches Programm. Neben dem Besprechen der FIS-Regeln zum Verhalten auf der Piste, diskutierten wir über den Bau einer Beschneiungsanlage, spielten Werwolf, Sing-Star oder Monopoly, tobten uns in der Turnhalle bei Staffelwettkämpfen aus und kürten am bunten Abend – der ein riesiges von Schülern und Lehrern selbst gestaltetes Programm bot - sogar „Miss Lambach“. Am Mittwoch fuhren wir nur einen halben Tag Ski und es fand ab 14:00 Uhr ein Alternativprogramm statt. Der Besuch im Joska Glashaus, ein Rundgang durch den Wildpark oder ein Ausflug ins Osserbad gestalteten so den Nachmittag. Am Freitagmorgen standen wir wie gewöhnlich zur selben Uhrzeit auf, um gegen 7:30 Uhr zum Frühstück zu kommen. Anschließend gingen wir bis 14:00 Uhr Skifahren und fuhren um 15:00 Uhr von unserer Ferienstätte aus zurück nach Kronach, wo wir um ca. 19:30 ankamen.

Snowboarder

Am Skigebiet „Großer Arber“ angekommen wärmten sich alle 19 Snowboarder täglich erst einmal gemeinsam mit einem kleinen Spiel auf. Kurze Zeit später teilten sich die Snowboarder in vier Gruppen auf (zwei Anfänger - Gruppen, eine Fortgeschrittene - Gruppe und eine Profi - Gruppe). Die Anfänger lernten zunächst wie man hinfällt, ohne sich zu verletzten. Anschließend wurde ihnen in kleinen Schritten im „ArBär“ - Kinderland gezeigt, wie man richtig Snowboard fährt. Die Fortgeschrittenen wiederholten die Grundlagen des Snowboardens, bevor sie die anderen Pisten langsam erkundeten. Die Profis wiederholten ebenfalls zunächst die „Basics“ und fuhren danach alle anderen Pisten – unter anderem auch zusammen mit den Profi-Skifahrern. Am Ende der Woche konnten auch die Anfänger das „ArBär“ – Kinderland verlassen und blaue und rote Pisten fahren.

 

Skifahrer

Am ersten Tag tasteten sich die Anfänger an die Skier und die kleinen Hänge des „Ar-Bär“ - Kinderlandes, während die Profis derweil in voller Grazie die roten Pisten hinunter fuhren. Nach einigen Tagen machten die Gruppen so große Fortschritte, dass sie sich schon an die blauen Pisten herantrauten, außerdem verbesserten sie ihre Fähigkeiten im Liftfahren. Die Arbeit der Lehrer zeichnete sich schon am zweiten Tag aus und es gab einige „Überflieger“ in den verschiedenen Gruppen. Die Skiwoche war für alle Beteiligten eine Bereicherung und es machte allen viel Spaß. Am letzten Tag bestiegen alle Gruppen den Gipfel des Arbers und es kam zu unglaublichen Schnappschüssen. Auch das Gipfelkreuz gefiel allen Schülern sehr und die Aussicht war atemberaubend. Auf das Tal blickend und von der schönen Aussicht „geflasht“ beendete jeder Schüler dieses wunderbare Erlebnis.

Alternativprogramm

Das Alternativprogramm war für Schüler, die nicht am Ski-oder Snowboardprogramm teilnehmen konnten oder wollten.

Am ersten Tag fuhren wir mit den Anderen zum Großen Arber an die Piste, rodelten aber. Am Dienstag stand ein Besuch im Tiermuseum auf dem Programm, in dem auch ein Café war. Danach kamen wir zum Joska Glasparadies, wo wir uns tolle Souvenirs kaufen konnten. Am Mittwoch fuhren wir wieder mit zur Piste und rodelten, aber nur den halben Tag, da am Mittwochnachmittag ja für alle ein Alternativprogramm stattfand. Am Donnerstag wanderten wir in einen Zoo mit Streichelzoo und stärkten uns anschließend in einem Café. Am Freitag wanderten wir zum Arbersee und zogen unseren am Bein verletzten Mitschüler auf dem Schlitten um den See. Als wir wieder zurück auf die Piste gelangten, hatten wir noch kurz Pause mit den Anderen, bevor wir die Heimreise antraten.

Den Bericht verfasste die Klasse 7c