Bericht über die Studien- und Berufsinformation am Frankenwald-Gymnasium durch ehemalige Schüler

 
Informationen aus erster Hand über die verschiedenen Möglichkeiten der Studien- und Berufswahl erhielten die Oberstufenschüler des Frankenwald-Gymnasiums, als vor kurzem zahlreiche ehemalige „FWGler“ an das Schulzentrum zurückkehrten, um im Rahmen einer ganz besonderen Studien- und Berufsinformation ihren „Nachfolgern“ wichtige Tipps und Einblicke für die Zeit nach dem Abitur mit auf den Weg zu geben.
Diese Art der Studien- und Berufsinformation hat am FWG eine lange Tradition, da die Initiative hierzu vor allem vom Verein der „Freunde des Frankenwald-Gymnasiums“ ausgeht. Alf Merkel, stellvertretender Schulleiter, und Studiendirektor Hermann Werner, Oberstufenkoordinator am FWG,  zeigten sich erfreut über die positive Resonanz auf beiden Seiten und erklärten, dass eine solche Veranstaltung nur von der Bereitschaft der „Ehemaligen“ leben könne. „Ich verstehe das als eine tolle Bestätigung für unsere Schule, wenn derart viele FWGler an ihre alte Schule zurückkehren, um den derzeitigen Oberschülern beratend zur Seite stehen“, so Werner.
Ihre Erfahrungen nach dem Abitur gaben die Studenten und Auszubildenden im persönlichen Gespräch weiter. Da vor allem Abiturienten der letzten drei Jahre anwesend waren, drehte sich vieles um die Wahl des Studienorts, die Zulassungsbedingungen und die inhaltliche Ausrichtung des Studiums oder der Ausbildung, sowie um Ausblicke hinsichtlich der Einstellungschancen und des möglichen Verdienstes. Das Informationsangebot war so bunt und abwechslungsreich wie die verschiedenen Studien- und Ausbildungswege. Und selbst ältere „FWG-Veteranen“ kehrten nach langer Zeit wieder an „ihr“ FWG zurück und machten damit auch deutlich, dass sie ihre Schule noch in bester Erinnerung haben. Markus Martini hatte sein Abitur beispielsweise im Jahr 2010 am FWG erhalten. Nach zahlreichen Auslandsaufenthalten freut sich der Geo-Ökologe nun über eine Vielzahl von Berufsangeboten und gibt den Schülern der Q11 und Q12 eines seiner Erfolgsgeheimnisse mit auf den Weg: „Mit der Bereitschaft, einen Teil eures Studiums im Ausland zu verbringen, entwickelt ihr euch nicht nur persönlich weiter, sondern habt am Ende deutlich bessere Chancen auf eine Einstellung“, so der 25-Jährige.
Dass auch die heimische Region sehr attraktive Angebote bereit hält, weiß Andy Siegemund zu berichten. Nach seinem dualen Studium bei Dr. Schneider und dem dabei erlangten Bachelor-Abschluss freut er sich nun auf seine Herausforderung als Qualitätsingenieur in dem heimischen Unternehmen. „Für mich ist damit ein Traum in Erfüllung gegangen“, erklärt der Abiturient von 2013.
Insgesamt konnte man sich in ungezwungener Atmosphäre über die diversen Studiengänge in Fachgebieten wie der Mathematik, Elektrotechnik, Lebensmittelchemie, Betriebswirtschaft, Medizin oder der sozialen Arbeit bis hin zum Mediendesignstudium informieren. Außerdem wurden unter anderem Ausbildungsangebote der Polizei und des Versicherungswesens vorgestellt.
Nach informativen Gesprächen in den jeweiligen Kleingruppen standen Kaffee und Kuchen für alle bereit, um weitere vertiefende Kontakte zu knüpfen. Für die passenden Rahmenbedingungen waren hier vor allem die Mitglieder des Elternbeirats und des Vereins der „Freunde des Frankenwald-Gymnasiums“ verantwortlich. Dabei gaben die ehemaligen FWGler immer wieder einen ganz besonderen Ratschlag an ihre Nachfolger weiter: „Genießt die Zeit am FWG – sie vergeht nämlich viel zu schnell!“
-mts-