Von lila Kühen und sprechenden Erdbeeren

 

Ninjas, Teufel und sogar eine lebende Erdbeere feierten zusammen mit vielen anderen bunten Gestalten am Nachmittag des 8.2.17 den alljährlichen Tutorenfasching.

Nachdem die Fünftklässer gegen 14:30 Uhr in den Mehrzweckraum gelassen worden waren, staunten diese nicht schlecht. Alles war bunt geschmückt, Luftschlangen hingen von der Decke und der AK Orga hatte Getränke und Snacks wie leckere Faschingskrapfen zur Verfügung gestellt. Zuerst begrüßten ein Sträfling und ein Body-Builder alle Anwesenden und erklärten das erste Spiel: Reise nach Jerusalem. Hüpfend oder rückwärts laufend, mussten sich die Teilnehmer den Sieg erkämpfen. Bei einem Unentschieden wurde mit „Schere, Stein, Papier“ der Gewinner ermittelt, doch meistens überließen die Jungen den Mädchen ihren Platz. Auch Herr Ginevrino, als Mexikaner verkleidet, präsentierte sich als Gentleman und gab seinen Platz her. Anschließend begrüßte unser Schulsheriff Dr. Morsch die Schüler.

 

 

Danach konnten sich die Fünftklässer mit kostenlosem Essen bedienen und bildeten eine lange Polonaise, die sich durch den ganzen Raum schlängelte. Beim nächsten Spiel war Kreativität gefordert. Jeweils zwei Schüler mussten auf einer immer kleiner werdenden Zeitung tanzen, ohne den Boden zu berühren. Die beste Idee war wohl, sein Gegenüber Huckepack zu nehmen. Es sah zwar etwas ulkig aus, als eine Bauarbeiterin auf den Schultern eines Clowns tanzte, aber letztendlich erwies sich das als eine kluge Strategie.

Auch der Eierlauf kam gut an, obwohl einige über die Hindernisse stolperten. Anschließend wurde zum Tanzen aufgerufen und kurze Zeit später schwangen alle gemeinsam die Hüften zum bekannten „Macarena“.

Nach einer kurzen Pause folgte das dritte Spiel: Luftballonfahrt. Jeder Schüler bekam einen Luftballon um sein Bein gebunden und musste versuchen, die seiner Gegner zu zertreten. Unter lautem Knallen wurde während des Spiels das Spielfeld immer kleiner, bis schließlich nur noch ein kleiner Kreis übrig war. Der Gewinner Edmon aus der 5c verriet uns seine Strategie: „Ich hab einfach mein eines Bein weggezogen und bin mit dem anderen auf den gegnerischen Luftballon getreten.“

Anschließend fand der Klassiker „Mohrenkopfwettessen“ statt, der schließlich auf keiner Faschingsparty fehlen darf. Auch wenn oder gerade weil es eine große Sauerei gab, hatten alle Spaß und verschlangen die Schokoküsse mit viel Freude. Beim folgenden Ententanz machten zwar erst nur wenige mit, doch schließlich wurden es immer mehr und am Ende watschelten alle durch den Saal. Auch beim Sackhüpfen gab es viele begeisterte Teilnehmer, die den Zuschauern ein spannendes Rennen lieferten.

Bevor es zum Höhepunkt, dem Kostümwettbewerb, kam, wurde noch viel gefeiert. „Schneller, Bunter, Lauter! Besser als all die Jahre zuvor! Toll, dass wir dieses Mal im Mehrzweckraum feiern können!, so Herr Schneider, der sich wie auch schon letztes Jahr als Affe verkleidet hatte. Auch sein kleiner Sohn fieberte als jüngster Teilnehmer auf der Feier mit und beeindruckte den ein oder anderen mit seinem Ritterkostüm.

Schließlich war es so weit: Der sehnsüchtig erwartete Kostümwettbewerb fand statt. Polizisten, ein toter Gandalf, verschiedene Tiere und viele weitere tolle Kostüme wurden der Jury vorgestellt. Einige davon hätte man direkt zu „Germanys next Topmodel“ schicken können. Obwohl wirklich viele tolle Kostüme dabei waren, konnte es zum Schluss doch nur einen Gewinner geben. Über den dritten Platz freute sich die Pippi Langstrumpf-Gruppe, der zweite Platz wurde von einer japanischen Prinzessin belegt. Mit Spannung und Trommelwirbel wurde der erste Platz verkündet: Jakob Daum aus der 5c gewann mit seinem bunten Clownkostüm den Wettbewerb. „Ich bin froh, dass ich gewonnen habe, weil ich mir viel Mühe mit dem Kostüm gegeben habe und die Schminke sehr aufwendig war.“, erzählt er uns stolz.

 

Das bunte Treiben wurde von einer weiteren Runde „Reise nach Jerusalem“, dem Fliegerlied, einer Polonaise und einem Dank an alle Anwesenden beendet. „Ich fand es sehr lustig, vor allem die Musik und die Spiele. Das einzig Schlechte war, dass die Feier so kurz war“, meinte eine der Schülerinnen.

 

An dieser Stelle noch einen herzlichen Dank an den AK Orga, den AK Technik, der für die Musik gesorgt hat, und natürlich an die Tutoren, ohne die das alles nicht möglich gewesen wäre. Außerdem an die Leiter der Tutoren Frau Gödel und Herr Ginevrino.

Manjana Diepold, Carina Rädisch