Frankenwald-Gymnasium
Kronach
Fördern - Werte - Gemeinschaft

„Salvete!“  Mit dieser Aufschrift auf einem Plakat an der Tür des Penthouses wurden die Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen von den Lateinern der Klassen 8b und 8c herzlich willkommen geheißen. Die anschließende Begrüßung im Sitzkreis erfolgte – natürlich – in Toga und auf lateinisch. Nach wenigen Minuten konnten die Fünftklässler sich bereits in der Sprache der alten Römer mit Namen vorstellen.

 

Die Schülerinnen und Schüler der 8bc nahmen die „Kleinen“ mit auf eine Reise in die Antike und hatten diese im Unterricht hochmotiviert und detailliert vorbereitet. Das Penthouse hing voller Plakate und auf den Tischen lagen tolle Spielideen, mit denen man den FWG-Neulingen die Sprache Latein und die Antike nahe bringen wollte.

 In Kleingruppen konnten Stationen zu verschiedensten Themen besucht werden. Von den Ursprüngen Roms und der dazugehörigen Gründungssage von Romulus und Remus, über ein Memory mit Bildern und lateinischen Begriffen, die wir auch heute noch als Fremdwörter verwenden, bis hin zur antiken Götterwelt, wo den Göttern ihre entsprechenden Attribute zugeordnet werden konnten und außerdem Götterbilder zum Ausmalen bereit lagen… die Neugier der Fünftklässler konnte in vielerlei Hinsicht gestillt werden. Und so mancher verfügte bereits über einen guten antiken Wissensfundus.

Über das Alltags- und Schulleben junger Römer wurden die jungen Schüler von den „alten Hasen“ mit entsprechenden Reliquien wie z.B. Schreibtäfelchen und antiken Schriftrollen gekonnt unterrichtet. Auch die Römischen Zahlen waren hier ein Thema. Großen Anklang fand die von den Männern der Lateingruppe vorbereitete Station zum Thema „Römisches Kriegswesen“: eifrig wurden Dolche und Schwerter gebastelt, dazu gab es Infos zu den Waffen, zum Römischen Limes und zur Ausdehnung des Imperium Romanum. Nicht fehlen durfte natürlich auch eine Kostprobe römischer Speisen - liebevoll hatten Schülerinnen römisches Brot und weitere typisch römische Speisen wie Weintrauben- Käse- Spieße, Datteln und Moretum vorbereitet. Dieser Brotaufstrich der antiken Küche, vergleichbar mit einem Kräuterfrischkäse, entpuppte sich als wahres „Knoblauchwunder“ und somit lag auch ein Duft von Italien in der Luft. Als Wein- Erstatz diente Traubensaft.

Die eine Schulstunde, die der Klasse 5a bis 5d jeweils zum Erkunden, Ausprobieren und Zuhören zur Verfügung stand, verging wie im Flug und so reisten die Schülerinnen und Schüler wieder zurück in die Gegenwart, mit neuem Wissen im Gepäck und der ein oder andere mit einer kleinen Knoblauchfahne.

 

Katharina Trapper

 

 

 

 

 

 

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