Frankenwald-Gymnasium
Kronach
Fördern - Werte - Gemeinschaft

Wir befinden uns im dunklen Keller eines Hauses, die Fälschungsmaschine springt an und der 50€-Schein wird in die Kopiervorlage gelegt. Doch da fällt auf: Was muss man beachten, dass unsere Fälschung nicht auffliegt?

Genau über diese Thematik und darum, wie man Falschgeld erkennt, hielt Markus Schiller, Bundesbankdirektor und Leiter der Filiale Nürnberg einen Vortrag vor den Klassen 8b, 8c und +9a am Frankenwald-Gymnasium Kronach.

 

Zu Beginn seines Vortrags zeigte uns Herr Schiller auf einer Karte, wo die verschiedenen Filialen, Hauptsitze und die Zentrale der Bundesbank in Deutschland liegen. Anschließend erklärte er uns äußerst anschaulich den Bargeldkreislauf, den man sich folgendermaßen vorstellen kann:

Nachdem die Bundesbank über die Geschäftsbank das Bargeld zu den Bürgern gebracht hat, gelangt es in den Einzelhandel. Dieser wiederum leitet das Geld über den Wertetransport zurück zur Geschäftsbank, welche nun den Bargeldkreislauf schließt, indem das Geld zurück zur Bundesbank gebracht wird. Der Falschgeld- „Kreislauf“ beginnt im Unterschied zum Bargeldkreislauf im Einzelhandel oder durch das Wechseln des Geldes mit Bürgern. Der Moment des Auffliegens kann aber variieren und wenn dieser gekommen ist, gelangt es zur Polizei.

Nach der Information, dass der 50€-Schein in Deutschland am häufigsten gefälscht wird, erklärte uns Herr Schiller ausführlich, wie wir Falschgeld erkennen können.

Merkmale des echten Geldes sind die Lackierung zur Erhaltung des Scheines und das Portrait-, Wert- und Tor-Wasserzeichen. Weitere Sicherheitsmerkmale sind die Hologramm-Inseln, welche am Beispiel des 20€- und 100€-Scheins erläutert wurden, und die Smaragdzahl, die sehr schwer zu fälschen sein soll. Ebenso sollen die fühlbaren Strukturen am Rand des Scheines schwer nachzuahmen sein. Der Sicherheitsfaden und die Mikroschrift an mehreren Stellen sorgen auch für eine höhere Sicherheit. Zudem gibt es ein Merkmal, das man nicht mit bloßem Auge sehen kann: Die UV- Fluoreszenz, welche in verschiedenen Formen nur unter einer UV-Lampe sichtbar wird.

Seinen Vortrag beendete Herr Schiller mit einer praktischen Übung, indem die Schüler echtes mit gefälschtem Geld vergleichen konnten und somit das davor neu erlernte Wissen anwenden konnten.

 

Zurück zu unserer Fälschungsmaschine: Wir brauchen dringend ein neues Update – und zwar schnellstmöglich! J

 

Alina Gödel, Lilly Punzelt

 

 

 

 

 

 

 

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