Frankenwald-Gymnasium
Kronach
Fördern - Werte - Gemeinschaft

Als Oberstudienrat Ulrich Heußel vor kurzem über 50 ehemalige Schülerinnen und Schüler in der Pausenhalle des Frankenwald-Gymnasiums begrüßen durfte, war er bester Laune: ,„Dass ihr heute so zahlreich erschienen seid und dabei teils lange Anfahrtswege auf euch genommen habt, sehen wir auch als ein Kompliment für unsere Schule.

So viel können wir nicht falsch gemacht haben“, rief der Koordinator der beruflichen Orientierung den Gästen des FWG entgegen und sah dabei nur glückliche Gesichter. Denn vor allem die Schülerinnen und Schüler der Q11 und Q12 profitierten an diesem Tag von der Rückkehr der „Ex-FWGler“ an deren ehemalige Wirkungsstätte. Im Rahmen dieser ganz besonderen Studien- und Berufsinformation erhielten die aktuellen Oberstufenschüler nämlich Tipps und Einblicke für die Zeit nach dem Abitur und somit Wissenswertes über die verschiedenen Möglichkeiten der Studien- und Berufswahl.

Begeistert von dieser Veranstaltung zeigte sich auch Gabriele Riedel. Als Zukunftscoach des Landkreises Kronach warb sie im Rahmen der Studien- und Berufsinformation für das Kronacher Rückkehrer-Programm und sammelte hierfür zahlreiche Kontaktadressen der ehemaligen Schülerinnen und Schüler des FWG.

Diese Art der Studien- und Berufsinformation hat am FWG eine lange Tradition, da die Initiative hierzu vor allem vom Verein der „Freunde des Frankenwald-Gymnasiums“ ausgeht. In dessen Namen bedankte sich Claudia Dautel bei Schulleiter Harald Weichert, dass die „Tradition der Begegnungsstätte unterschiedlicher FWG-Generationen“ auch weiterhin fortgeführt werde.

Das Erfolgsrezept der Veranstaltung bewährte sich auch 2019: In persönlichen Gesprächen in ungezwungener Atmosphäre gaben die Studenten und Auszubildenden ihre Erfahrungen an die nächste Generation der FWG-Abiturienten weiter. Wie breit gefächert die Möglichkeiten mit der Hochschulreife in der Tasche sein können, bewies das vielfältige Angebot: Egal ob Geisteswissenschaften, Bauingenieurwesen, das Studium von Wirtschaft und Recht oder Chemie und Medizin oder die auch bei Abiturienten immer beliebter werdende Variante der dualen oder klassischen Ausbildung in heimischen Betrieben – nahezu alles war vertreten. Nico Schlee aus Wallenfels erschien als Auszubildender der Polizei in Uniform und lenkte bereits hiermit die Aufmerksamkeit auf sich. Ferdinand Zimmerlein kehrte sechs Jahre nach seinem Abitur am FWG extra für diesen Tag aus Potsdam zurück an seine alte Schule und informierte hier über seinen Studiengang „Innovationsmanagement und Marketing“, hatte aber auch hilfreiche Tipps für die Wohnungssuche im Gepäck. „Das Lernen an der Uni ist der eine Teil des Abenteuers „Studium“. Das Leben und Überleben in einer Großstadt ist aber mindestens genauso spannend“, berichtete er den aktuellen Oberstufenschülern, die bei solchen Ausführungen auch durchaus ehrfurchtvoll den erfolgreichen Absolventen lauschten. Auch wenn eine Vielzahl der kurz vor dem Abitur stehenden Abiturientinnen und Abiturienten ihre Ausbildungsplätze bereits in der Tasche beziehungsweise konkrete Pläne für das Studium haben, war der Erfahrungsaustausch über die anstehenden Herausforderungen ein wesentlicher Schwerpunkt der Veranstaltung, die bei einem gemütlichen Beisammensitzen bei Kaffee und Kuchen abgerundet wurde. Auch hierfür zeigte sich der Verein der „Freunde des Frankenwald-Gymnasiums“ verantwortlich. Dabei hörte man einen Ratschlag der ehemaligen FWGler besonders oft: „Genießt die Zeit am FWG – sie vergeht nämlich viel zu schnell!“

-mts-