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Kronach

Frankenwald-Gymnasium

Fördern - Werte - Gemeinschaft

 

 


Wir laden herzlich zum  Informationstag für die künftigen 5. Klassen ein.

 

  Samstag, 23.03.19

Treffpunkt ist die Pausenhalle des FWG

9.00 Uhr

(Ende der Veranstaltung ca. 12 Uhr)

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Das P-Seminar „Betriebserkundungen“ blickt auf erkenntnisreiche 18 Monate zurück.

Im Rahmen des P-Seminars „Betriebserkundungen“ unter der Leitung von Oberstudienrat Stefan Blinzler besuchten die beteiligten Schüler und Schülerinnen verschiedene Unternehmen im Landkreis Kronach. Diese waren das Landratsamt, das Astrium, die Sparkasse, das BRK und die Firma Weber in Kronach, Dr. Schneider als auch die aktuelle Verbraucherpost in Neuses sowie die Firma Max Frank am Standort Pressig.

Des Weiteren wurde ein Berufsberater von der Polizei zu uns ans Frankenwald-Gymnasium eingeladen, welcher von dem Beruf als Polizist berichtete.

 

Berufsberater Herr Schwarz von der Polizei

Eine der interessantesten Vorträge war der eben genannte vom Berufsberater Herr Schwarz der Polizei Bayreuth. Zunächst informierte er uns über den Ablauf der Bewerbung, um bei der Polizei ein Studium oder eine Ausbildung zu beginnen. Dabei ging er sowohl auf die Vorteile, aber auch die Nachteile der polizeilichen Arbeit ein. Der Weg dorthin, vor allem der Weg in den gehobenen Dienst, ist zwar kein leichter, aber mit Fleiß und Disziplin zu erreichen, versicherte uns Herr Schwarz. Danach durften wir unsere Fragen stellen, die uns schon immer in Bezug auf die Polizei interessiert haben. Diese umfassten vor allem das Themengebiet Psychologie. Also, ob man als Psychologe bei der Polizei arbeiten kann und wenn ja, was dann die Aufgabengebiete darstellen etc.. Natürlich wollten wir auch wissen, was man als Polizist alles erlebt. Und so berichtete uns Herr Schwarz von seinen Erlebnissen im Dienst. Sowohl sehr lustige, aber auch schreckliche Geschichten wurden uns erzählt und der Berufsberater verdeutlichte uns damit noch einmal, das man wirklich für diesen Beruf brennen muss und man sich im klaren sein sollte, dass man nicht nur schöne Dinge im Dienst erlebt.

 

Landratsamt Kronach

Auch das Landratsamt in Kronach hatte viele interessante Informationen für uns.

Herr Thomas Ebert und Frau Gabriele Riedel gaben uns anhand einer sehr informativen Präsentation Einblicke in die verschiedenen Berufe und Möglichkeiten, welche man im Landratsamt hat. Sie sprachen über mögliche Ausbildungs- und Studienangebote, ebenso über Gehalt und allgemein über den Landkreis. Nach dem Vortrag bekamen wir noch eine kleine Führung durch das Landratsamt. Highlight der Führung war der Besuch im Büro des Landrates Klaus Löffler, der aber leider nicht vor Ort war. Abschließend wurde noch ein schönes Gruppenfoto gemacht.

 

Sparkasse Kulmbach-Kronach

Beim Besuch in der Sparkasse Kulmbach-Kronach konnte uns Jonathan Bär die Funktion und das Konzept in einer Präsentation der Sparkasse näher bringen. Als Einstieg erzählte er die Geschichte der Sparkasse Kulmbach-Kronach, dass sie in Thurnau entstanden ist und wie es zur Fusion der Sparkasse Kulmbach-Kronach kam. Danach erklärte er uns den Grundsatz der Sparkasse und die Unterschiede zu anderen Banken. Die Sparkasse ist eine gemeinwohlorientierte Bank in kommunaler Trägerschaft. Das bedeutet dass sie nicht komplett gemeinnützig sondern im Interesse des Gemeinwohls handelt und in kommunaler Trägerschaft bedeutet, dass die Vorstandschaft immer aus den Kommunen kommt. Im Fall der Sparkasse Kulmbach-Kronach bedeutet dies, die Vorstandschaft setzt sich aus den Bürgermeistern der Städte Kulmbach und Kronach und dem jeweiligen Landrat der Landkreise Kulmbach und Kronach, zusammen. Als nächstes gab er uns einen kurzen Einblick über die Zahlen der Sparkasse Kulmbach-Kronach, wie viel Geld angelegt wird und wie viel sich im Umlauf befindet. Die Zahlen waren deutlich höher als wir uns erwartet hatten. Im Anschluss erzählte uns Jonathan einiges über die Ausbildungsangebote und Berufsfelder in der Sparkasse. Das Ausbildungsangebot umfasst die Ausbildung zum Bankkaufmann, welche Jonathan selbst abgeschlossen hat, den Kaufmann für Versicherungen und Finanzen und den IT- Kaufmann. Zuletzt erklärte er uns noch etwas über das Duale Studium, welches drei Jahre an der Hochschule in Mosbach stattfindet und mit den 3 Ausbildungen vereint durch Praxisphasen in der Sparkasse vertieft wird. Zum Schluss erzählte Jonathan von einigen Berufsfeldern in der Sparkasse, die eher untypisch sind. Zum Beispiel ist ein Rechtsanwalt im Hause der Sparkasse Kulmbach-Kronach vertreten um die Sparkasse vor Klagen zu verteidigen.

 

AVP Neuses

Auch die Einblicke in die Aktuelle Verbraucherpost, die jeder nach Hause bekommt waren eine neue Erfahrung für uns. Geschäftsführer Henrik Hauguth leitete hierbei die Betriebserkundung der rund 25 Mitarbeiter großen Fima und erklärte den Schülerinnen und Schülern das System des Anzeigenblattes von dem eingehenden Auftrag der Kunden bis hin zum Verteilen der AVP durch die Austräger im ganzen Landkreis. Der Schwerpunkt der Betriebserkundung lag beim Beruf des Mediengestalters. Auch sind einige Schüler des FWGs angestellt und als Teil der insgesamt 150 Austräger aktiv. Die Aktuelle Verbraucher Post wurde im Jahr 1983 vom Vater des jetzigen Inhabers gegründet, seitdem ist das Grundkonzept der kostenlosen Haushaltswerbung nahezu unverändert geblieben. Im Verlag der AVP gibt es zurzeit keine Ausbildungsplätze für Industriekaufleute und Mediengestalter. Für ein duales Studium ist das Familienunternehmen zu klein, jedoch empfahl Herr Hauguth bei Interesse die Mediengruppe Oberfranken mit dem Hauptsitz in Bamberg. Für Praktika steht das Unternehmen allerdings jederzeit offen. 

 

Firma Max Frank in Pressig

Auch die Betriebserkundung bei der Firma Max Frank, von der wir schon einen Vortrag im Rahmen der Berufsfindungsphase erhalten hatten informierte uns umfassend. Als erstes stellte uns der Produktionsleiter des Standorts in Pressig in einer 10minütigen Präsentation die Firma, ihre Produkte und die gebotenen Ausbildungsplätze vor. Im Anschluss folgte eine Rundführung durch die Produktionshallen. In der ersten der vier Produktionslinien wurden Gitternetze für Beton hergestellt, die zur Begrenzung von Gussflächen dienen. Das in der zweiten Produktionshalle hergestellte Produkt, ein neu entwickeltes Betongitter, betrachteten wir nur von außen. In einer Schweißhalle sahen wir, wie Steckmodule für Windräder gefertigt wurden, die in fast allen mehrteiligen Windradtürmen verbaut sind. Zuletzt ging es in die Produktion für ihr erfolgreichstes Produkt, eine wärmeisolierende Stahlverbindung zwischen Balkon und Innenraum einer Wohnung. Als wir fertig waren, konnten wir noch Fragen stellen, wie z. B. über Berufsaussichten, Studiengänge usw.. Interessant war die Information, dass dort in den Büros studierte Ingenieure an verbesserten Produkten arbeiteten. Nach guten 1,5 h endete unser Besuch dort.

 

Und auch die restlichen Betriebserkundungen des P-Seminars lieferten viele Informationen und interessante Nachmittage.

 

Miriam Hader, Q12