Frankenwald-Gymnasium

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Pressebericht zur Ankunft der Austauschschüler aus Ungarn

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Kronach. Von großer Herzlichkeit und nahezu familiärer Atmosphäre war in der vergangenen Woche das Wiedersehen zwischen den Schülern des Frankenwald-Gymnasiums und ihrer ungarischen Austauschschüler vom Bibó-István-Gymnasium gekennzeichnet.

Der Bericht wurde von Antonia Weber verfasst. Die Schülerin der Klasse 10b besucht den Arbeitskreis „Journalistisches Schreiben I“ am Frankenwald-Gymnasium.

Wie jedes Jahr findet der Schüleraustausch zwischen den Partnerstädten Kronach und Kiskunhalas sowohl im Herbst, als die FWG-Schüler nach Ungarn gereist waren, als auch in dieser Woche in Form des Gegenbesuchs in Kronach statt. Dementsprechend war es nicht nur für die Schüler aus dem weit entfernten Ungarn ein aufregender Moment, als sie am vergangenen Freitag zum ersten Mal die „fremde“ Schule betraten, denn auch die Einheimischen waren nervös und neugierig zugleich. Aufgrund der warmherzigen Begrüßung durch die für den Schüleraustausch verantwortlichen Lehrkräfte Ulrich Heußel und Edit Miko wurde das zunächst abwartend wirkende Schweigen gebrochen. Die Beteiligten konnten sich nicht nur an einer kleinen musikalischen Einlage von den Schülerinnen Sandra Schnappauf und Hannah Seiß erfreuen, sondern lauschten ebenso der Begrüßungsansprache der Schulleiterin Ursula Fritzsche, die von Frau Miko ins Ungarische übersetzt wurde. Die Direktorin zeigte sich über die Fortführung des traditionellen Schüleraustauschs, der im Zeichen eines ungemein großen Aufwandes nicht selbstverständlich sei, hoch erfreut. Frau Fritzsche betonte den hohen Gewinn eines solchen Austausches für beide Seiten, denn ein Blick über den Tellerrand in das Leben eines anderen Landes ermögliche ganz neue Einsichten. Des Weiteren wünschte sie allen Beteiligten viel Spaß bei den gemeinsamen Aktivitäten der Schüler. Auch Frau Miko bedankte sich für die unkomplizierte Zusammenarbeit und übermittelte zudem kulinarische Grüße aus ihrer ungarischen Heimat. Doch nicht nur die Lehrkräfte wurden beschenkt: Alle Schüler erhielten einen kleinen Anstecker mit der deutschen und ungarischen Flagge darauf, welche die tiefe Verbundenheit und Anerkennung der beiden Nationen darstellen sollen. Im Anschluss unternahmen die Schüler eine kleine Führung durch das Schulhaus.

Im Laufe des Tages lernten die ungarischen Schüler auch die Stadt Kronach kennen und erfuhren durch die FWG-Schüler einiges über bekannte Anlaufstellen, darunter das nahe gelegene Schwimmbad oder der Marienplatz. Der Höhepunkt am Freitag war in jeder Hinsicht der Besuch beim Kronacher Bürgermeister Wolfgang Beiergrößlein. Er erzählte, erneut mit Unterstützung Frau Mikos, von der Bedeutung des Schüleraustauschs, der vor allem durch die Schüler selbst getragen werde. Es sei ihm sehr wichtig, dass man solche Reisen aufrechterhalte. Ferner gab der Bürgermeister den Schülern einen Überblick über seine Arbeit und deren Auswirkung auf die Stadt selbst. Zum Abschluss erhielten die Schüler die Möglichkeit, sich bei Kaffee und Gebäck zu stärken, um beim anschließenden und von der Stadt finanzierten Besuch der Festung Rosenberg den nächsten Höhepunkt des Programms zu erleben. Zum Schluss ließ man den aufregenden Tag im bekannten Cafe Kitsch ausklingen und machte bereits Pläne für die nächsten gemeinsamen Ausflüge, die zweifelsohne für alle Teilnehmer einen großen kulturellen und sozialen Gewinn darstellen. Und egal wie strapaziös der Weg dorthin erscheint: Eine solche Chance auf eine derart einzigartige Erfahrung ergibt sich für die Schüler wahrscheinlich so schnell nicht wieder.

-awe-