Frankenwald-Gymnasium

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Mit "Albert Einstein junior" durch das FWG

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Kronach. Unter anderem von einem „direkten Nachkommen“ des berühmten Physikers Albert Einstein wurden am Donnerstagabend am Frankenwald-Gymnasium (FWG) diejenigen Eltern begrüßt, die sich am Schulzentrum eingefunden hatten, um sich im Rahmen einer Informationsveranstaltung über den möglichen Übertritt ihrer Kinder an das Gymnasium zu informieren. Dabei stieß die Tatsache, dass zahlreiche Schülerinnen und Schüler des FWGs auf teils originelle Art und Weise selbst Einblicke in das breite Spektrum an Schulfächern und außerunterrichtlichen Aktivitäten vermittelten, auf besonders positive Resonanz.

So wurden die rund 150 Eltern bei ihrem Rundgang durch die verschiedenen Fachschaften immer wieder von derzeitigen Fünftklässlern in Reimform auf die Besonderheiten des jeweiligen Faches hingewiesen, ehe es beispielsweise die Lehrkräfte der Chemie und der Physik in kurzen Demonstrationen ordentlich krachen und klingeln ließen.
Doch auch die Mitglieder der schulinternen Arbeitsgruppen und Kreise, wie die Tutoren, die Streitschlichter oder die Sanitäter, lieferten aus erster Hand Berichte über das schulinterne Tun und hinterließen damit einen bleibenden Eindruck bei den Eltern, die erkannten, dass am FWG tatsächlich die vielseitige Förderung individueller Fähigkeiten im Mittelpunkt steht.
Bevor sich die Eltern in dem Rundgang durch das Schulhaus über die Besonderheiten des Schullebens am FWG informierten, begrüßte Schulleiterin Ursula Fritzsche die Anwesenden in der Aula und erläuterte in einem Vortrag die Vorzüge der gymnasialen Bildung. In diesem Zusammenhang verwies sich auch stolz auf die Erfolge im „Pflicht- und Kürprogramm“ des FWGs, die nicht zuletzt auf die Atmosphäre einer intakten Schulfamilie zurückzuführen sind. Das FWG bietet allen Schülern mit einem naturwissenschaftlich-technologischen und einem wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Zweig zwei Ausbildungsrichtungen an, wobei sich die Entscheidung für einen Zweig erst in zwischen der 8. und 10. Jahrgangstufe auf die Stundentafel auswirkt.
Ursula Fritzsche ging auch auf die Erwartungen ein, die an einen Schüler des FWGs herangetragen werden. Eine gewisse Belastbarkeit, eine angemessene Arbeitshaltung und nicht zuletzt die Bereitschaft zum Lesen seien drei wichtige Voraussetzungen für ein erfolgreiches Abschneiden an einem Gymnasium. „Schule kann nicht immer nur Spaß machen – an dieser Erfahrung führt kein Weg im Gymnasium vorbei“, so die Schulleiterin.  
Dennoch versuche gerade das FWG, jedem „Neuling“ den Übergang von der Grundschule auf das Gymnasium so angenehm wie möglich zu machen. Die noch immer überschaubare Größe von derzeit etwa 900 Schülern erleichtert die individuelle Förderung um ein Vielfaches. „Außerdem sind wir sehr stolz auf die sehr gute und gepflegte zwischenmenschliche Atmosphäre in unserem Schulhaus,“ erklärte die Schulleiterin und bat die anwesenden Eltern, im Sinne eines gesunden Teamgeistes in diesem Bereich mitzuwirken .
Eine wichtige Säule des positiven Schulklimas ist unter anderem das eigene Tutorensystem, bei dem sich erfahrene Schüler aus der Mittel- und Oberstufe um die Belange der Fünftklässler kümmern und diesen somit in der ersten Zeit unterstützend zur Seite stehen. All dies fördert die Atmosphäre eines guten Miteinanders, das sich an der Schule durch Teamfähigkeit und  Rücksichtnahme bemerkbar macht. Gruppen wie die „Conflict Guides“ oder die „Rangers“, bei denen sich Schüler bei etwaigen Problemen auch an ausgebildete Mitschüler wenden können, garantieren ebenso wie die Vielzahl an Lehrkräften, die mit dem Lions-Quest Programm „Erwachsen werden“ vertraut sind, eine pädagogische und soziale „Rundum-Betreuung“ aller Schüler.

 


„Die gute Zusammenarbeit zwischen Elternbeirat, Lehrern, Direktorat und der Schülermitverwaltung (SMV) ist ein weiterer Garant für das vorbildliche Schulleben am FWG“ , stellte Frau Fritzsche fest. Darüber hinaus sprächen noch andere Gründe für einen Übertritt an das FWG: Allein durch die großzügigen und grünen Außenanlagen der Schule, die problemlose Anbindung an den Busverkehr, die Nähe der demnächst fertig gestellten Mensa und die direkt anliegende Kreisbibliothek seien Vorzüge im Bereich der Infrastruktur nicht von der Hand zu weisen, so die Schulleiterin. Zahlreiche Projekte, der enge Kontakt zu heimischen Unternehmen, ein reiches Angebot an Sportarten, ein weites Betätigungsfeld im Bereich der künstlerisch-musikalischen Bildung sowie das angebotene Bewerbungstraining für Schüler der Oberstufe runden das reichhaltige Programm an Zusatzkursen am FWG ab.
Diese intensive und individuelle schulinterne Förderung der Schüler hat auch im letzten Schuljahr dazu geführt, dass das FWG eine ausgesprochen geringe „Durchfallerquote“ unter seinen Schülern hatte.
Im Anschluss an die Ausführungen der Schulleiterin erhielten auch die Schüler das Wort. Die Schülersprecher Johanna Dautel, Vanessa Schuberth und Matthias Zeitler wiesen auf die vielen Möglichkeiten hin, wie sich Schüler in allen Jahrgansstufen für das Schulleben engagieren können. Das mittlerweile fest etablierte System der Arbeitskreise (AK) biete hierzu hervorragende Voraussetzungen. Die Leiter der AKs „Aktion“, „Organisation“, „Sport“ , „Öffentlichkeitsarbeit“ und „Technik“ erlaubten den Eltern ebenfalls einen Einblick in die jeweiligen Betätigungsfelder.
Auch Gerhard Müller, Vorsitzender des Elternbeirats, bestätigte die angenehm offene und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Schulleitung und lud die Anwesenden ein, den Elternbeirat tatkräftig zu unterstützen.
Abschließend durften die Anwesenden hautnah erfahren, was es heißt, Schüler am FWG zu sein. In einem Rundgang über verschiedene Stationen im Schulhaus wurden den Eltern die Geheimnisse der Physik, der Chemie, der Informatik und des richtigen Lernens vor Augen geführt. Kurze Einführungen hierzu gaben einzelne Fünftklässler. Originell verkleidet sorgten sie in Gedichtform nicht nur für einen kurzen informativen Einblick sondern auch für charmante Unterhaltung. Dies wurde anschließend nur noch von der Fachschaft Chemie „getoppt“, die bei ihren Experimenten einmal mehr ihre Entertainer-Qualitäten unter Beweis stellte. Während es in den Physik- und Chemievorführung also klingelte, krachte und sogar rauchte, erläuterte Studiendirektor Merkel Sinn und Zweck seiner Lernwerkstatt, bei der gerade die Fünftklässler wichtige Tipps erhalten, wie man seinen „Wissensspeicher Gehirn“ am besten trainieren kann. Im gut ausgerüsteten Multi-Media-Raum verwies Oberstudienrat Berger auf die hervorragende Infrastruktur des FWG im Bereich der Informatik und wurde dabei von zahlreichen Schülern unterstützt, die den interessierten Eltern hautnah aktuelle Unterrichtsinhalte präsentierten. Doch auch bei den Präsentationen der Tutoren, der „Conflict Guides“, der „Rangers“, der Schülerzeitung und der Schulsanitäter standen die Schüler des FWGs im Mittelpunkt. Sie machten alle anschaulich auf ihre jeweiligen Aufgabengebiete aufmerksam und erläuterten diese auch gerne im persönlichen Gespräch.
Die Eltern zeigten sich von der Angebotsvielfalt und der Art der Präsentation an diesem Abend äußerst angetan. Am Donnerstag, den 18. März, haben nun ihre „Sprösslinge“ selbst die Möglichkeit, sich im Rahmen einer weiteren Veranstaltung von 16 bis 18 Uhr  einen Einblick in ihre zukünftige Schule zu verschaffen. Hierbei sollen die Schüler nicht vergessen, Sportsachen einzupacken.
-mts-