Frankenwald-Gymnasium

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
Home Aktuelles Archiv

Beliebter Treffpunkt der Schulfamilie: der Weihnachtsbasar 2009

E-Mail Drucken PDF

Kronach. Wenn es im Schulhaus des Frankenwald-Gymnasiums verlockend duftet und teils schräge Gesänge der Lehrer durch die Gänge des FWG hallen, dann ist es wieder so weit: Das Frankenwald-Gymnasium lädt zum alljährlichen Weihnachtsbasar ein. Und auch am vergangenen Samstag entpuppte sich der Weihnachtsbasar als beliebter Treffpunkt der gesamten Schulfamilie, der wie immer voller kreativer Ideen der Schüler und Lehrer steckte. Von Essen und Trinken bis hin zu einem mannigfaltigen Sammelsurium an Spielsachen auf dem Flohmarkt der fünften Klassen fand man dort alles, was Herz und Magen begehrten.

Der Bericht wurde von Antonia Weber verfasst. Die Zehntklässlerin ist Mitglied des Arbeitskreises „Journalistisches Schreiben“ am Frankenwald-Gymnasium.

Den gesamten Morgen und Vormittag war der Weihnachtsmarkt bestens besucht, denn neben Schülern, Eltern und Lehrern hatten sich in diesem Jahr wieder zahlreiche „Ehemalige“ des FWG eingefunden, um den persönlichen Kontakt zur ehemaligen Schule aufrechtzuerhalten. Aufgrund der eisigen Außentemperaturen kamen die warmen Waffeln und der alkoholfreie Punsch vielen Besuchern gerade recht. Und während die Erwachsenen für einen kurzen Plausch stehen blieben und sich aufwärmten, hatte die jüngere Generation zu ihrem Pläsier die Gelegenheit, beim Casting-Wettbewerb „Popstars“ den Gesangskünsten der Lehrkräfte zu lauschen oder mit Freunden an einem Bierkopfturnier teilzunehmen.

Darüber hinaus hatten die Anwesenden die Möglichkeit, Bücher am Büchertisch und auf einem weiteren Flohmarkt, der speziell Jugendbücher offerierte, preiswert zu erwerben. Alle gaben sich aufs Neue größte Mühe, und selbst die Standard-Verkaufsschlager wie etwa Plätzchen und Glühwein schienen noch besser als im letzten Jahr zu schmecken. Nebst süßen Naschereien boten die ambitionierten Schüler obendrein herzhafte Weißwürste, Pizzabrötchen und Toastecken an. Immerhin galt es für die Klassen auch in diesem Jahr wieder den Sonderpreis der Jury – bestehend aus Mitgliedern des Elternbeirates, der SMV und des Lehrerkollegiums -  zu gewinnen, der mit einem eintägigen Wandertag verbunden ist. Einen besonderen Impuls bot das Projekt der Klasse 6d namens „Zum Vogelrestaurant“. Das liebevoll dekorierte, einem Wald nachempfundene Klassenzimmer lud jedermann zum Staunen und auch ein wenig zum Träumen ein. Denn die kreativen Schüler intendierten nicht nur den Verkauf ihrer selbst gestalteten Vogelhäuser, Meisenknödel oder „Pausensnacks für Vögel“, sondern erregten ebenso durch Vogelgezwitscher im Hintergrund passend zu diversen Exponaten, die neben den Häuschen fast wie echte Vögel aussahen, die Aufmerksamkeit. Doch damit waren sie nicht die Einzigen, die die Besucher mit akustischen Reizen für sich einzunehmen wussten. Die Schul-Bands gaben den ganzen Vormittag über bekannte „Rock-Klassiker“ zum Besten und wurden dabei von Ex-FWG-Schülern unterstützt. Aber auch im zweiten Stock konnte man sich im Café der Q11 zu Kaffee und Kuchen an einer entspannenden Klavierbegleitung durch Studiendirektor Peter Neukam erfreuen. Wem diese Sinneseindrücke zu beschaulich waren, der war vom „Dunkelgang“ der Klasse 10c umso begeisterter. Das ungewöhnliche Konzept, bei dem man vor allem seinem Tastsinn vertrauen musste, lockte Besucher jeden Alters an und faszinierte alle zugleich. Diese kreative Idee brachte der Klasse am Ende den zweiten Platz. Der Preis der Jury ging an die Klasse 6d mit ihrem „Vogelrestaurant“.  
Auch in diesem Jahr kam der Erlös des Weihnachtsbasars einem kirchlichen Bildungs- und Ausbildungsprojekt für Jugendliche auf den Philippinen zugute und erneut ergab sich am Ende aufgrund des hohen Engagements der Schüler und der Lehrer sowie der Großzügigkeit der Besucher eine stattliche Spendensumme von über 5000 Euro. Zweifellos war der Weihnachtsbasar aber wieder einmal nicht nur eine Veranstaltung, auf der so viel wie möglich verkauft werden sollte. Vielmehr entpuppte sich der kurzweilige Vormittag als familiäres Zusammentreffen aller Mitglieder der Schulfamilie.
-aw-