Frankenwald-Gymnasium

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Großer Erfolg der Podcast-AG

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Kronach. Die Jury der Bundeszentrale für politische Bildung war begeistert: Die Schülerinnen und Schüler der Podcast AG des Frankenwald-Gymnasiums unter der Leitung von StR Daniel Heß hatten sich mit ihrem Audio-Beitrag zum Schülerwettbewerb zur politischen Bildung nicht nur viel Arbeit gemacht, sondern waren auch mit Spaß dabei. Die Sparte „Ein bisschen Frieden - Musikkritik mal anders“ hatte die Teilnehmer der Arbeitsgruppe intensiv beschäftigt und zu kreativen Höchstleistungen angespornt. Herausgekommen ist dabei nicht nur eine zehnminütige Reportage mit dem Titel „Die Macht der Meiden – die Macht der Musik“, sondern der zweite Platz des bundesweiten Wettbewerbs. Der Lohn: 1500 Euro fließen in die Schulkasse.

 Was ist eigentlich ein Antikriegs-Lied? Diese Frage stellten mit Aufnahmegeräten „bewaffnet“ die Mitglieder der Podcast-AG, die seit diesem Schuljahr am FWG angeboten wird, sowohl sich selbst als auch zahlreichen Bürgern, Mitschülern und Lehrern. Neben offensichtlichen Antikriegs-Liedern, wie „Ein bisschen Frieden“ von Schlagerbardin Nicole, wurden zahlreiche Songs genannt, die nur auf den ersten Blick Antikriegs-Lieder sind, wie zum Beispiel „When September Ends“ von Green Day oder „Dear Mr. President“ von Pink. Häufig mussten die Befragten aber auch einfach passen. Gemeinsam erarbeitete die Gruppe ein Storyboard (Drehbuch) für die Reportage, welche den Einfluss von Antikriegsliedern auf die Menschen und die Medienwelt heraushebt und die provokante Frage aufwirft, wie die Politik gerade in Krisenzeiten zu solch kritischen Werken steht. Exemplarisch wurden für den Beitrag die Texte, die äußeren Umstände und die Bedeutung von drei Songs aus unterschiedlichen Zeiten näher beleuchtet: „99 Luftballons“ von Nena (1983), „Zombie“ von The Cranberries (1994) und „Kai“ von Reinhard Mey  (2007). Mit dem hauseigenen Aufnahmesystem wurde die Radio-Reportage schließlich produziert. Die Stimme des Sprechers übernahm der Schüler Marco Konrad.

 

 Die Konkurrenz, gegen die sich die FWGler mit ihrem Beitrag durchsetzen konnten, war riesig. Fast 60.000 Jugendliche der 5. - 11.  Jahrgangsstufe aus Deutschland und Österreich hatten an dem Schülerwettbewerb zur politischen Bildung 2008 teilgenommen. 2.815 im Team erarbeitete Projektergebnisse waren zu bewerten. Die Jury setzte sich aus Fachlehrkräften sowie Mitarbeitern einiger Kultusministerien zusammen. Neben dem Thema „Ein bisschen Frieden - Musikkritik mal anders“ hatten die Jugendlichen viele weitere Aufgabenstellungen zur Auswahl: „Verprügelt, Bedroht und Abgezogen“, „Alle mal hergucken! Privatsphäre 2.0“, „Haarige Geschichte(n)“, „Wie Werbung wirkt“, „Achtung: Vorurteile“, „Wir zeigen Flagge: Schüler gegen Rechts“ und das freie Thema „Politik Brandaktuell“.

 

Der angesehene Schülerwettbewerb, der unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten steht, möchte wichtige Themen in die Schule hinein tragen, methodische Anstöße geben und so die Arbeit der Lehrerinnen und Lehrer unterstützen.

-fwg-