Am Samstag ist es wieder soweit: Das FWG öffnet zwischen 9.00 und 12.00 Uhr seine Pforten zum alljährlichen Weihnachtsbasar an der Schule. Viele nehmen dieses Angebot gerne wahr, um sich auf die anstehende Weihnachtszeit einstimmen zu lassen oder Kontakte zur Schulfamilie neu zu beleben. Dabei gibt es aber auch noch einen weiteren Grund für dieses „Highlight“ im Veranstaltungskalender des FWG: Der jährliche Weihnachtsbasar des Frankenwald-Gymnasiums ist nämlich auch Grund dafür, dass jährlich circa 5000 Euro in den Schulbau auf den Philippinnen investiert werden können. Das vom FWG unterstützte Hilfsprogramm trägt den Namen „Steyler Mission“, und dieses Programm hilft den Ureinwohnern der Philippinnen, den Mangyanen, Zugang zu dortigen Bildungsangeboten zu erlangen. Die Zusammenarbeit zwischen dem FWG und diesem Hilfsprogramm existiert seit dem Jahr 1978. „Bis heute hat die Schulfamilie des FWGs durch den Erlös im Rahmen des Weihnachtsbasars eine stattliche Summe von etwa 140.000 Euro an die Bildungseinrichtung auf den Philippinnen überweisen können,“ weiß Studienrat Norbert Haas zu berichten, der auch in diesem Jahr wieder für die Organisation des Weihnachtsbasars zuständig ist.
Seiner Aussage nach liegt der Schwerpunkt im Angebot des Weihnachtsbasars auch in diesem Jahr beim Essen und Trinken. Fehlen darf natürlich auch nicht das Schulkaffee, das sich alle Jahre wieder großer Beliebtheit erfreut, wie auch die begehrten „Subs“ sowie selbst gemachte Plätzchen, Waffeln und Getränke. „Einige Projekte bringen mehr Geld ein und manche weniger, aber es geht ja vor allem darum, dass sich jede Klasse mit einer eigenen Idee vorstellt,“ erklärt Herr Haas. Seit 2005 liegt die Vorbereitung für den Basar in seinen Händen. Deshalb kennt er sich gut aus. Seiner Auskunft nach verschlägt es jährlich gut 2000 Besucher auf den Basar. Am Samstag selbst muss Herr Haas erst einmal Bänke aufbauen, und wenn es dann um 9 Uhr richtig anfängt, „geht er mal hier hin und mal dort hin“, guckt überall einmal rein. „Manchmal fühle ich mich an diesem Tag wie die Feuerwehr,“ erzählt er mit einem Lächeln. Ein besonderes „Highlight“ des Tages ist das abschließende Zählen des eingenommenen Geldes. Hierfür ist Studiendirektor Alf Merkel zuständig. Pater Dinter, der Mann vor Ort auf den Philippinnen, kann sich sicher sein, dass das beim Weihnachtsbasar eingenommene Geld auch 1:1 ankommt, da Norbert Haas ihm genau sagt, wie viel Geld gespendet wurde, nachdem Herr Merkel das Geld gezählt und es mit einem Mitarbeiter des Direktorates zur Bank gebracht hat. Man darf gespannt sein, wie hoch der Erlös in diesem Jahr sein wird.






