Frankenwald-Gymnasium

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Von "Kunstfreaks" und "Gummibärchen" - Schulhausrallye der 5. Klassen

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In den letzten Wochen stand mit den so genannten „Schulhaus-Rallyes“ der erste Höhepunkt des Schuljahres aus Sicht der Fünftklässler und deren Tutoren auf dem Programm. Was die „Neulinge“ dabei erlebten und welche Eindrücke sie von ihrer neuen Schule erhielten, zeigt ein Bericht der Klasse 5c, der stellvertretend für alle vier 5. Klassen des FWG stehen soll:
Zu Beginn trafen sich die Schüler und die Tutoren in der Pausenhalle. Nachdem sich alle zusammengefunden hatten, gingen sie in ihr Klassenzimmer. Dort erhielt die Klasse ihren sogenannten „Laufzettel“, auf dem die Aufgaben während der Schulhausrallye standen und die dabei erreichten Punkte eingetragen werden sollten. Zudem sollte sich jede Gruppe einen Namen ausdenken; nach reiflicher Überlegung kam eine Gruppe zum Beispiel auf den Namen „Kunstfreaks“, der auf der Begeisterung der Schüler für Kunst basiert.

Nach der gelungenen Vorbereitung ging es nun zuerst in den Computerraum, dessen PCs die Schüler sehr begeisterte. Die Aufgabe in diesem Zimmer bestand darin, die Anzahl der Tasten der Tastatur zu zählen, wobei nach zwei Minuten ein Schüler mit 110 auf die korrekte Anzahl kam. Im Krankenzimmer musste nach einer kurzen Erklärung des Zwecks des Zimmers musste die Klasse hier ein zuvor verstecktes Pflaster suchen, das sie nach wenigen Minuten schließlich hinter dem Vorhang entdeckten. Die nächste Station war der Werkraum, in dem die Gymnasiasten das Spiel „Montagsmaler“ spielten, wobei ein Schüler/ eine Schülerin einen zusammengesetzten Begriff durch Malen der einzelnen Begriffe an die Tafel malte, den die Anderen erkennen mussten. In der Minute, die sie Zeit hatten, errieten die Kinder drei Begriffe wie zum Beispiel „Trinkflasche“. Nach einem kurzen Abstecher in einen Biologiesaal, in dem Frau Wolff gerade Unterricht hielt, ging es wiederum in ihr Klassenzimmer. Dort angekommen, war nun die Herausforderung, eine Wörterkette aus Tieren zu bilden. In der als Zeitvorgabe gegebenen Minute schafften sie 17 Begriffe, wie zum Beispiel „Elefant – Tiger – Ratte- ...“.
Nachdem dies geschafft war, besuchte die Gruppe einen Musiksaal, in dem Frau Bickl gerade einer zehnten Klasse den Jazz näher brachte, wozu zwei Schüler der 5C gleich ein Saxophon an die Tafel malten, da ihnen dies zu diesem Thema zuerst in den Sinn kam. Obwohl die Herausforderung zuerst für die Fünftklässer darin bestand, in 60 Sekunden so viele Kinderlieder wie möglich zu erraten, funktionierte man das Spiel in ein Duell „Groß gegen Klein“ um. Verschiedene Fünftklässler hörten vorne ein Lied, summten es nach, und derjenige, der es am schnellsten erkannte, gewann. Nach Liedern wie „Biene Maja“ oder der Titelmusik von „Löwenzahn“ gewannen schießlich die „Kleinen“ gegen die Zehntklässer mit zwei zu eins. Vor dem Zimmer der „Conflict Guides“ erklärten die Tutoren anschließend deren Aufgaben, die zum Beispiel darin bestehen, dass die Kinder bei schwerwiegenden Problemen wie Mobbing zu den „Conflict Guides“ gehen können bzw. gehen sollen.
Im Sekretariat stellten sich die Sekretärinnen den Neulingen vor, die am Tagesablauf und an den  Aufgaben von Frau Deuerling, Frau Engelhardt und Frau Stumpf interessiert waren. Nach einem lockeren Gespräch konnten die Schüler nun ihren Zettel ausfüllen, der die Namen und den Schulstempel „forderte“. Zum Abschluss bekamen die Kinder noch Gummibärchen zur Stärkung für die nächsten Aufgaben. Der nächste Punkt auf der Liste war das Schwarze Brett. Dort erläuterten die Tutoren, wie der Vertretungsplan funktioniert und was die anderen zahlreichen Zettel bedeuten. Auch dort konnten die Fünftklässler ihre Aufgabe, zwei an diesem Tag ausfallende Lehrer zu notieren, ohne Mühe lösen.
Nur wenige Meter weiter folgte der Pausenverkauf. Auch dort wartete eine Herausforderung auf die Schüler: Sie mussten anhand der Preisliste herausfinden, wie viel ein Eistee und ein Paar Wiener zusammen kosten. Diese kleine Rechenaufgabe konnten sie schnell und richtig lösen, der Preis von 1,90€ war die Lösung für die Aufgabe. Der Weg der Gruppe führte weiter zur Mensa, in der die Schüler in Zukunft ihre Mittagspause verbringen können und ihr Mittagessen verspeisen können. Aus der kurzen Konversation mit der Köchin erfuhren die Schüler, was während der Schulzeit dort zu Essen angeboten wird. Darauf folgte der kurze Gang zu den Containern, die aufgrund des Umbaus des Fachklassentrakts extra zum Unterrichten dorthin gestellt wurden.  Auf den speziellen Tafeln verewigten sich die Jungs und Mädchen mit Sprüchen wie zum Beispiel „Die 5C war da!“ oder mit ihrem Gruppennamen „Die Kunstfreaks“. Wer nach der Rückkehr und der Stärkung durch Essen und Trinken im Klassenzimmer dachte, die Schulhausrallye sei nun vorbei, irrte sich, denn der Höhepunkt des Tages wartete noch in einem Chemiesaal auf die gesamte Klasse inklusive Tutoren. Sie bekamen von Herr Neukam Einblicke in die Chemie. Ganz nach dem Motto „Chemie ist, wenn es knallt und stinkt“ führte der Lehrer mehrere beeindruckende Experimente mit Feuer und Wasser vor. Natürlich beobachteten dies die Schüler eifrig und mit voller Begeisterung. Im Klassenzimmer endete die Schulhausrallye nun. Die Tutoren verabschiedeten sich von der gesamten Klasse und meinten, dass sie morgen noch eine kleine Belohnung in Form einer Urkunde (und vielleicht noch mehr Gummibärchen) bekämen.

Stefan Simon (9e), Anne-Sophie Thiele (9b)